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Stadt Solingen prüft Winterdienst auch auf Radwegen

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Die Korkenziehertrasse in Solingen. (Archivfoto: © Bastian Glumm)
Die Korkenziehertrasse in Solingen. (Archivfoto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (bgl) – In einer Pressemitteilung beklagt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e. V. Solingen/Wuppertal (ADFC) in der Klingenstadt einen fehlenden Winterdienst auf Radstrecken (wir berichteten). Ganz speziell werde vor allem die Korkenziertrasse von Radfahrern stark genutzt, die allerdings bei Schnee und Eis bisher noch keinen Winterdienst erfährt. Das kann sich künftig ändern, denn seitens der Stadtverwaltung sei man sich dieses Umstandes wohl bewusst, versichert Stadtsprecherin Sabine Rische.

Korkenziehertrasse habe oberste Priorität

„Das Thema ist natürlich auch bei der Stadt längst angekommen – gerade vor dem Hintergrund, dass sich Mobilität derzeit deutlich verändert und die Verkehrswende das Ziel ist. Aber der ,klassische´ Winterdienst bezieht sich ja nur auf Straßen und Fußwege, Radwege waren da in der Vergangenheit noch nicht vorgesehen“, erläutert Rische. Deshalb prüfe die Stadt derzeit, wie der Winterdienst auch auf Radwegen umgesetzt und gewährleistet werden kann.

Dafür müssen eine Reihe von Voraussetzungen geklärt werden. Zur Vorbereitung habe die Stadt bereits ein Hauptradwegenetz definiert. Darin sind wichtige Verbindungen enthalten, etwa Wege zur Arbeit oder zur Schule. „Für diese Verbindungen wird jetzt geprüft, wie die Beläge aussehen, ob sie tauglich sind, um mit Maschinen gereinigt zu werden, ob beispielsweise Poller vorhanden sind, welche Änderung/Ertüchtigung möglicherweise vorgenommen werden muss. Oberste Priorität hat dabei die Korkenziehertrasse„, so Sabine Rische weiter.

Vor dem Winterdienst steht ein politischer Beschluss

Bevor der Winterdienst auf Solingens Radstrecken und der Trasse konkret umgesetzt werden kann, muss zunächst die Straßenreinigungssatzung geändert und die Gebührensatzung angepasst werden, heißt es aus dem Rathaus. Für diese Änderung ist ein politischer Beschluss notwendig.

„Die genannten Prüfungen sollen deshalb rechtzeitig abgeschlossen werden, damit der Rat sich in 2021 mit dem Thema beschäftigen und die notwendigen Satzungsbeschlüsse treffen kann. Coronabedingt hatte sich der Prozess im abgelaufenen Jahr verzögert“, macht Stadtsprecherin Rische deutlich.

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