Start Aktuelles Stöpsel-Raus-Party im Hallenbad Vogelsang

Stöpsel-Raus-Party im Hallenbad Vogelsang

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Um 14 Uhr am Sonntag zogen sie symbolisch den Stöpsel aus dem Kinderplanschbecken. (v. li. Schwimmmeisterin Cornelia Duhr, Kirsten Olsen-Buchkremer, Geschäftsführerin der Bädergesellschaft, Sportdezernentin Dagmar Becker und Ernst Lauterjung, Vorsitzender des Sportausschusses) (Foto: © Martina Hörle)
Um 14 Uhr am Sonntag zogen sie symbolisch den Stöpsel aus dem Kinderplanschbecken. (v. li. Schwimmmeisterin Cornelia Duhr, Kirsten Olsen-Buchkremer, Geschäftsführerin der Bädergesellschaft, Sportdezernentin Dagmar Becker und Ernst Lauterjung, Vorsitzender des Sportausschusses) (Foto: © Martina Hörle)
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SOLINGEN (mh) – Zum letzten Mal konnten Schwimmerinnen und Schwimmer am Sonntag ihre Bahnen ziehen. Nach über 40 Jahren schließt das Hallenbad Vogelsang seine Pforten. Der Abriss wird in den nächsten Wochen beginnen.

Ära geht zu Ende

Viele große und kleine Besucher waren gekommen, um sich von „ihrem“ Schwimmbad zu verabschieden. Sportdezernentin Dagmar Becker gab einen kurzen Rückblick: „1975 gebaut war es zuerst nur für Vereine und Schulen gedacht. Später wurde es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das war genau die richtige Entscheidung.“ Sie selbst verbindet ebenfalls viele Erinnerungen mit dem Bad. „Ich war letzten Montag noch hier und habe meine Bahnen gedreht.“ Seit Bestehen des Bades hatten insgesamt etwa neun Millionen Wasserratten davon Gebrauch gemacht.

Der Flohmarkt kam sehr gut an. Besonders gefragt waren die Blechschilder. (Foto: © Martina Hörle)
Der Flohmarkt kam sehr gut an. Besonders gefragt waren die Blechschilder. (Foto: © Martina Hörle)

Seit dem frühen Morgen war ein ständiges Kommen und Gehen. Während die einen die letzte Möglichkeit zu sportlichen Aktivitäten nutzten, stöberten andere im Foyer in Bademoden. Um 50 Prozent reduzierte Preise – das lohnte sich. Hier gab es reichlich Schnäppchen. Beim hauseigenen Flohmarkt nahmen viele ein Erinnerungsstück mit nach Hause. Besonders beliebt waren Blechschilder wie „Umkleide für Damen“ oder „kein Trinkwasser“. Der Erlös des Flohmarktes wird in Materialien für junge Badegäste umgesetzt.

Souvenirs sehr gefragt

An der Abschiedsparty nahmen zahlreiche geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft teil. In der Cafeteria bei Musik und kaltem Buffet wurden so manche Erinnerungen ausgetauscht. Um 14 Uhr zogen Schwimmmeisterin Cornelia Duhr, Kirsten Olsen-Buchkremer (Geschäftsführerin der Bädergesellschaft), Sportdezernentin Dagmar Becker und Ernst Lauterjung (Vorsitzender Sportausschuss) symbolisch den Stöpsel mitsamt der leuchtend gelben Badeente aus dem Kinderplanschbecken. Damit ging eine Ära zu Ende.

1975 war das Bad erbaut worden. Jetzt geht eine Ära zu Ende. An dieser Stelle soll 2019 der Neubau fertiggestellt werden. (Foto: © Martina Hörle)
1975 war das Bad erbaut worden. Jetzt geht eine Ära zu Ende. An dieser Stelle soll 2019 der Neubau fertiggestellt werden. (Foto: © Martina Hörle)

Schwimmmeisterin Claudia Duhr meinte dazu: „Es ist ein Gefühl zwischen Wehmut und Vorfreude.“ Und sie zitierte aus dem Flyer der Bädergesellschaft? „Auch wenn Veränderungen ein wenig Kürmel mit sich bringen: Wir kriegen das gemeinsam mit Toleranz und Humor hin, da wir alle ein wenig zusammenrücken.“ Die Mitarbeiter des Walder Bades sehen das ebenso positiv. Vorläufig werden sie im Klingenbad am Weyersberg ihrer Tätigkeit nachgehen. Bis zur Nutzung des neuen Bades stehen in dem Sportbad fast immer mindestens zwei Bahnen im 50-Meter-Becken zur Verfügung. Dienstags und donnerstags besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an Wassergymnastikkursen. Außerdem ist das Bad auch an den Sonntagen geöffnet.

Symbolisch den Stöpsel gezogen

2019 kommen die Mitarbeiter wieder zurück ins neue Vogelsang-Bad, den Treffpunkt für Familien und Menschen aller Altersgruppen für Schwimmsport, Freizeit und Erholung. Darauf freuen sie sich schon heute.

Volksbank Bergisches Land
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