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Taverne Mykonos: Jannis Topalidis ist Gastronom mit Herzblut

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Restaurantbesitzer Jannis Topalidis ist gemeinsam mit seiner Frau seit bald 30 Jahren die gute Seele der Taverne Mykonos in Höhscheid. (Foto: © Martina Hörle)
Restaurantbesitzer Jannis Topalidis ist gemeinsam mit seiner Frau seit bald 30 Jahren die gute Seele der Taverne Mykonos in Höhscheid. (Foto: © Martina Hörle)

SOLINGEN (mh) – Betritt man die Taverne Mykonos, fühlt man sich wie im Urlaub. Das beliebte Restaurant an der Regerstraße, Nähe Höhscheider Denkmal, ist durchweg im griechischen Stil gehalten und urgemütlich. Die Wände in mediterranem Stein, Bilder, die griechische Geschichten erzählen. Raumteiler mit wunderschönen Treppengiebeln schaffen gemütliche Sitzgruppen. „Unsere Gäste lieben dieses typische Flair“, weiß Jannis Topalidis. Der Restaurantchef, seit Oktober 1991 gemeinsam mit seiner Frau die Seele der Taverne, ist im Gastronomiebereich ein alter Hase. Schon seine Eltern hatten 1981 in Ohligs ein Restaurant. Danach war er einige Jahre gemeinsam mit seinem Bruder am Werwolf, bevor er sich an der Regerstraße selbstständig machte. Das ist jetzt beinahe 30 Jahre her.

Griechisches Ambiente schafft Atmosphäre

„Wichtig ist es, authentisch zu bleiben“, sagt der Chef. Nicht nur das Ambiente ist griechisch, auch die wirklich umfangreiche Speisekarte weist ausschließlich traditionelle griechische Gerichte aus. Pizza, Gans oder Schnitzel findet man hier nicht. Gekocht wird ausschließlich mit regionalen Zutaten. Die Kartoffeln kommen aus Willich, das Gemüse aus Wuppertal. Fleisch und Fisch bezieht der Gastwirt ebenso aus der Region. „Bei uns wird alles selbstgemacht, von Tsatsiki bis zu den Salatsaucen. Unsere Würzmischung ist ein Familienrezept, das wir von unseren Eltern übernommen haben.“ Die Zusammensetzung bleibt ein Geheimnis.

Die gemütliche Taverne liegt gut erreichbar an der Regerstraße, ganz in der Nähe des Höhscheider Denkmals. (Foto: © Martina Hörle)
Die gemütliche Taverne liegt gut erreichbar an der Regerstraße, ganz in der Nähe des Höhscheider Denkmals. (Foto: © Martina Hörle)

Seinen Gästen gibt Topalidis mit der Speisekarte ein Qualitätsversprechen. Alle Lebensmittel werden für den jeweiligen Tag frisch verarbeitet. Konservierungsmittel gibt es nicht. Fisch und Fleisch kommen auf den Holzkohlengrill. Da gibt es köstliches Zander- und Lachsfilet oder Goldbrasse. Bei den Fleischgerichten ist der „Mykonos“ Grillteller der absolute Renner. Statt der üblichen Pommes werden Kartoffelchips als Beilage gereicht. Besonders praktisch: Der Gast kann sich schon vor seinem Besuch im Internet die Speisekarte anschauen und seine Wahl treffen.

Nur regionale Produkte

Die über 100 Plätze sind jeden Abend besetzt, an den Wochenenden sogar mehrfach. Schaut man sich die Bewertungen im Internet an, fragt man sich unwillkürlich, wie Jannis Topalidis diese Leistung mit seinem Team erreicht. „Das geht nur mit viel Engagement“, gibt er zu. „Wichtig ist, dass man die Arbeit gerne macht. Das muss einem im Blut liegen. Die Gäste spüren das. Ich arbeite im Service voll mit. Dazu gehört, dass ich jedem Gast begrüße und später an den Tisch komme und mich nach seiner Zufriedenheit erkundige. Diese persönliche Atmosphäre schätzen unsere Besucher sehr. 99 Prozent der Gäste sind Stammkunden. Andere kommen auch aus Langenfeld und Mettmann. Wenn man etwas gerne macht, hat man auch Erfolg.“

99 Prozent Stammkunden

Dazu gehört ebenfalls die permanente Überprüfung der Speisekarte. „Wir bieten nur Speisen an, die gut laufen. Anderenfalls wird das Gericht von der Karte genommen.“ Die ist bemerkenswert umfangreich. Auch für Vegetarier gibt es eine beachtliche Auswahl. Glutenfreie Speisen werden ebenfalls angeboten. Zu dem griechischen Essen gibt es griechische Weine, rot und weiß. Eine große Nachfrage besteht bei dem griechischen Fassbier. Im Angebot sind dreierlei Sorten.

Das Lokal ist ganz im griechischen Stil eingerichtet. Auch die Speisekarte bietet ausschließlich griechische Köstlichkeiten. (Foto: © Martina Hörle)
Das Lokal ist ganz im griechischen Stil eingerichtet. Auch die Speisekarte bietet ausschließlich griechische Köstlichkeiten. (Foto: © Martina Hörle)

Der Restaurantchef freut sich, wenn die Gäste ihm bestätigen, wie wohl sie sich in diesen Räumen fühlen. „Sie bedanken sich oft für die Mühe, die wir uns geben“, strahlt Topalidis. Nicht umsonst wurde das Mykonos für seine vielfältige und nachhaltige Gastronomie ausgezeichnet. Zufriedene Gäste sind eine gute Werbung. Diese Zufriedenheit zeigte sich im Dezember beispielsweise dadurch, dass über 300 Verzehr-Gutscheine als Weihnachtspräsente gekauft wurden. Aber nicht nur die Gäste, sondern auch die Mitarbeiter fühlen sich sehr wohl. Sie alle sind schon seit vielen Jahren im Team.

Denkt nicht ans Aufhören

Bald wird Jannis Topalidis 60 Jahre. Ob seine Kinder einmal in seine Fußstapfen treten, weiß er nicht. Die 24-jährige Tochter studiert in Köln Sprachen und sein Sohn hat noch keine konkreten Berufspläne. Der 16-Jährige besucht die Gesamtschule Weegerhof und ist hier Schulsprecher und Klassensprecher. Außerdem spielt er derzeit Fußball im Verein. Aber das sieht der Gastronom ganz gelassen. „So lange ich gesund bin, werde ich weitermachen. Wir haben uns hier etwas Schönes aufgebaut. Die Resonanz der Gäste spornt uns jeden Tag aufs Neue an.“

Und weil er seine Arbeit liebt, denkt er noch lange nicht ans Aufhören. Die Gäste wird es freuen.

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