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Unterburg: Hochwasser drohte Wupperinsel zu überfluten

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Die Wupper führte Hochwasser und drohte in Unterburg die Wupperinsel zu überfluten. (Symbolfoto: © Bastian Glumm)
Die Wupper führte Hochwasser und drohte in Unterburg die Wupperinsel zu überfluten. (Symbolfoto: © Bastian Glumm)

SOLINGEN (red) – Am Freitagabend wurde gegen 20 Uhr die gemeinsame Feuerwehrleitstelle Solingen/Wuppertal vom Wupperverband über stark ansteigende Pegel von Wupper und Eschbach informiert. Die Lage vor Ort wurde umgehend vom Hintergrunddienst der Feuerwehr erkundet und beurteilt. Der Pegel der Wupper stieg in Unterburg langsam aber stetig auf bis zu 3,30 Meter an. Aufgrund der Erfahrungen aus den letzten Jahren wurden umgehend die Löscheinheiten 8 (Burg) und 5 (Böckerhof) der Freiwilligen Feuerwehr nach Unterburg alarmiert.

TBS sperrten Parkplatz auf der Wupperinsel

Es bestand die Gefahr einer Überflutung des Parkplatzes auf der Wupperinsel. Die Bevölkerung wurde durch eine Sirenenwarnung, die Warn-Apps „Nina“ und „Katwarn“ gewarnt, lokale Radiosender sendeten Informationen zur Lage. Auf der Wupperinsel waren rund 60 PKW geparkt. Fast alle Besitzer kamen kurz nach den Warnungen und parkten ihre Fahrzeuge in sicheren Bereichen. Die Polizei unterstützte die Maßnahmen. Der Parkplatz wurde von Mitarbeitern der Technischen Betriebe Solingen (TBS) gesperrt. Zeitgleich waren Kräfte der Löscheinheit 2 (Rupelrath) am Wipperkotten im Einsatz.

Der Wipperkotten ist eine aus dem 17. Jahrhundert stammende Doppelkottenanlage. (Foto: © Bastian Glumm)
Der Wipperkotten ist eine aus dem 17. Jahrhundert stammende Doppelkottenanlage. (Foto: © Bastian Glumm)

Wipperkotten mit Sandsäcken gesichert

Hier wurden wegen der drohenden Überschwemmungen Sandsäcke zur Sicherung des Kottens verbaut. Glücklicherweise stieg der Pegel der Wupper, trotz weiterer erwarteter Regenfälle, in der Nacht nicht weiter an. Die Lage entspannte sich im Laufe des Samstags und der Parkplatz in Unterburg konnte wieder freigegeben werden. Alle Maßnahmen wurden rein vorsorglich getroffen, um im Falle weiter steigender Pegel größere Schäden zu vermeiden, teilt aktuell die Feuerwehr mit.

Bauliche Maßnahmen am Eschbach haben sich bewährt

Die Feuerwehr betont zudem ausdrücklich, dass sich die baulichen Veränderungen am Eschbach durchweg bewährt hätten. In den Jahren vor der Umgestaltung sei der Eschbach bei ähnlichen Pegelständen der Wupper bereits aus seinem Bett getreten und habe zu Überflutungen im Bereich Unterburg geführt.

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