Start Aktuelles Vierbeiner des Monats April: Selma und Luise

Vierbeiner des Monats April: Selma und Luise

Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten, 26 Sekunden
0
TEILEN
Die Europäischen Kurzhaartiger Selma und Luise sind im Mai 2018 in freier Wildbahn geboren. Seit Oktober leben sie im Tierheim. Bisher hatten sie nur wenig Menschenkontakt und sind noch sehr scheu. (Foto: © Martina Hörle)
Die Europäischen Kurzhaartiger Selma und Luise sind im Mai 2018 in freier Wildbahn geboren. Seit Oktober leben sie im Tierheim. Bisher hatten sie nur wenig Menschenkontakt und sind noch sehr scheu. (Foto: © Martina Hörle)

SOLINGEN (mh) – Die Schwestern Selma und Luise tauchten zusammen mit ihren beiden anderen Schwestern im letzten Jahr an einer Futterstelle für verwilderte Katzen auf. Seit Oktober leben sie im Tierheim Glüder. Während die Schwestern an einen Reitstall vermittelt werden konnten, warten Selma und Luise noch auf ein neues Zuhause.

Während Luise ein bisschen skeptischer als ihre Schwester ist, sieht Selma nicht mehr alles so kritisch. Doch mit etwas Zeit und Geduld werden die beiden bestimmt noch Schmusetiger. Unterscheiden kann man die beiden derzeit nur an den Augen. Luise hat sich vermutlich bei einer Prügelei so schwer am linken Auge verletzt, dass es entfernt werden musste. Doch mit ihrem rechten Auge kommt sie wunderbar zurecht.

Etwas Zeit und Geduld

Die beiden braunen Tiger hängen sehr aneinander. Daher wäre es schön, wenn sie zusammen vermittelt werden könnten. Aber auch eine Einzelabgabe zu einer bereits im Haushalt lebenden Katze ist denkbar. Die Europäischen Kurzhaartiger sind sich meistens einig, sei es beim Spielen oder beim Fressen. Nachts, wenn sie ihre Ruhe haben, sind sie ausgesprochen aktiv und gehen nach Herzenslust ihrem Spieltrieb nach, wie sich am nächsten Morgen unschwer erkennen lässt. Einjährige Katzen haben nun mal einen großen Bewegungsdrang.

Freigang ist ein Muss

In ihrem neuen Zuhause ist unbedingt Freigang angesagt. Ein überdachter Balkon reicht hier nicht aus. Bei Katzen, die im Freien geboren wurden, dauert auch die Eingewöhnung länger. Man darf sie erst nach draußen lassen, wenn sie sich wirklich wohlfühlen und in ihrem Reich angekommen sind. Im Haushalt sollten keine kleineren Kinder leben. Das wäre für die noch sehr scheuen Samtpfoten zu viel Trubel und Unruhe. Mit Katzen verstehen sie sich gut. Über das Verhalten anderen Tieren gegenüber gibt es keine Erfahrung.

Jugendlicher Spieltrieb

Die beiden Katzendamen sind gechipt, kastriert, geimpft und entwurmt. Die tierärztliche Untersuchung war ohne Befund. Beim Futter sind sie nicht wählerisch. Nass- und Trockenfutter werden gleichermaßen gerne angenommen.

Wer die Tigerladys näher kennenlernen möchte, findet hier die Öffnungszeiten des Tierheims. Die Mitarbeiter stehen gerne für Beratungsgespräche zur Verfügung.

Volksbank Bergisches Land

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here