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Vierbeiner des Monats Juli: Kater Öhrchen

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Die Tierpfleger haben ihn auf den Namen „Öhrchen“ getauft. Der Kater kam als Fundtier ins Tierheim. Dort wurde der extreme Ohrmilbenbefall erfolgreich behandelt. Das arme Tier hatte eines seiner Ohren so stark zerkratzt, dass es einen leichten Schaden zurückbehält. (Foto: © Martina Hörle)
Die Tierpfleger haben ihn auf den Namen „Öhrchen“ getauft. Der Kater kam als Fundtier ins Tierheim. Dort wurde der extreme Ohrmilbenbefall erfolgreich behandelt. Das arme Tier hatte eines seiner Ohren so stark zerkratzt, dass es einen leichten Schaden zurückbehält. (Foto: © Martina Hörle)
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SOLINGEN (mh) – Kater Öhrchen wurde als Fundtier ins Tierheim Solingen gebracht. Eines Tages tauchte er in einem Garten auf und wurde von den Bewohnern eine Zeitlang gefüttert. Nach einer Weile konnten sie den Kater einfangen. Woher er kam, ist nicht bekannt.

Bei der tierärztlichen Untersuchung wurde der Kater auf acht bis neun Jahre geschätzt. Er litt extrem unter Ohrmilben und kratzte sich heftig. Die Haut am Kopf war offen und wund, stellenweise blutig. Das arme Tier hatte sich ein Ohr so stark zerkratzt, dass es jetzt leicht verkrüppelt ist. Deshalb gaben ihm die Tierpfleger den Namen „Öhrchen“. Die Behandlung ist zum Glück inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Bald werden die Haare wieder nachgewachsen sein.

Als Fundtier gebracht

Im Tierheim sitzt er problemlos mit anderen Katzen zusammen. Zwar zieht er sich meist zurück, doch das entspricht seiner ruhigen Wesensart. Vermutlich ist der Kater wild aufgewachsen und hatte bislang keinen Bezug zu Menschen. Er ist sehr vorsichtig und schüchtern. Aber trotz seines scheuen Verhaltens nimmt er regen Anteil an allem, was um ihn herum geschieht. Er kommt und schaut, ist aber schnell wieder in seinem Versteck.

Seine neuen Besitzer sollten Geduld aufbringen und Öhrchen die Zeit geben, Vertrauen aufzubauen. Der Kater zieht sich gerne etwas zurück. (Foto: © Martina Hörle)
Seine neuen Besitzer sollten Geduld aufbringen und Öhrchen die Zeit geben, Vertrauen aufzubauen. Der Kater zieht sich gerne etwas zurück. (Foto: © Martina Hörle)

Öhrchen hat prachtvolle weiße Schnurrhaare und ein längeres Haarkleid. Vermutlich ist er ein Europäisch Kurzhaar-Mix mit einem Anteil Maine Coon. Er ist gechipt, geimpft entwurmt, entfloht und mittlerweile auch kastriert. Der Appetit ist gut, mit dem Futter gibt es keinerlei Probleme. Nass- und Trockenfutter werden gleichermaßen gerne angenommen. Natürlich darf schon mal ein Leckerchen dabei sein.

Rückzugswünsche respektieren

Seine künftigen Besitzer müssen ihm Zeit geben, Vertrauen aufzubauen. Dann lässt er sich anfassen. Daher sollte er zu Menschen kommen, die schon Katzenerfahrung haben und die erforderliche Geduld aufbringen, die er braucht. Im Haushalt lebende Kinder sollten schon größer sein und wissen, dass sie das Tier vorläufig nicht streicheln können.

Eine Haltung als Einzelkatze ist nicht erforderlich. Öhrchen passt ebenso gut zu einer etwa gleichaltrigen Katze. Erfahrungen mit seinem Verhalten anderen Tieren gegenüber sind bislang nicht vorhanden.

Neues Zuhause mit Freigang

Nach einer Eingewöhnungszeit von vier bis sechs Wochen braucht der Vierbeiner auf jeden Fall seinen gewohnten Freigang. Wer den stattlichen Kater näher kennenlernen möchte, findet hier die Öffnungszeiten des Tierheims. Die Mitarbeiter stehen gerne für Beratungsgespräche zur Verfügung.

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