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Wirtschaftsminister Pinkwart besuchte den „3D Startup Campus NRW“

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Prof. Dr. Andreas Pinkwart (FDP, re.), Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte am Mittwoch den „3D Startup Campus NRW“. Empfangen wurde er im Gründer- und Technologiezentrum von Oberbürgermeister Tim Kurzbach. (Foto: © Bastian Glumm)
Prof. Dr. Andreas Pinkwart (FDP, re.), Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte am Mittwoch den „3D Startup Campus NRW“. Empfangen wurde er im Gründer- und Technologiezentrum von Oberbürgermeister Tim Kurzbach. (Foto: © Bastian Glumm)

SOLINGEN (red) – Der am Gründer- und Technologiezentrum Solingen (GuT) ansässige „3D Startup Campus NRW“ wurde am Mittwoch von Prof. Dr. Andreas Pinkwart (FDP), Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen besucht. Er machte sich einen persönlichen Eindruck von den Aktivitäten am „Innovationsstandort“ Solingen.

Campus am 1. August 2018 gegründet

Das GuT hatte sich 2018 am Wettbewerb „DWNRW Networks“ des Landesministeriums erfolgreich mit dem Projekt beteiligt und eine Förderzusage für zwei Jahre erhalten. Mit den zusätzlichen Finanzmitteln konnte am 1. August 2018 der „3D Startup Campus NRW“ ins Leben gerufen werden, der ideale Rahmenbedingungen für die digitale Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen im Bereich der 3D-Technologie, für Start-Ups und etablierte Unternehmen, anbietet. Der Campus dient der Verstärkung von Gründungsaktivitäten sowie der Unterstützung des Mittelstands im Bereich der 3D-Technologien.

Das Angebot für Gründerinnen und Gründer dient als Hilfestellung zum Aufbau neuer digitaler Geschäftsmodelle und Produkte. Thematische Schwerpunkte bilden hier in erster Linie 3D-Druck, Augmented und Virtual Reality, Softwareanwendungen, Rapid Prototyping sowie Produktentwicklung. „Das Projekt ist die konsequente Fortführung der in 2015 bereits gestarteten Aktivitäten im 3D-Bereich, mit dem Ziel Solingen als einen der führenden 3D-Technologiestandorte in NRW weiter zu etablieren“, lobte Oberbürgermeister Tim Kurzbach.

Frank Balkenhol (re.), Geschäftsführer des Gründer- und Technologiezentrums und der Wirtschaftsförderung Solingen, stellte gestern die Aktivitäten des „3D Startup Campus NRW“ vor. (Foto: © Bastian Glumm)
Frank Balkenhol (re.), Geschäftsführer des Gründer- und Technologiezentrums und der Wirtschaftsförderung Solingen, stellte gestern die Aktivitäten des „3D Startup Campus NRW“ vor. (Foto: © Bastian Glumm)

Zwei Vollzeitststellen wurden geschaffen

Der Fördermittelbescheid für den Zeitraum von zwei Jahren hat ein Volumen von etwa 390.000 Euro und bedeutet eine Förderung in Höhe von 50 Prozent, das sind 195.000 Euro. Der Eigenanteil wird vom GuT und der Wirtschaftsförderung Solingen getragen. Mit diesem Mitteln wurden zwei Vollzeitstellen geschaffen: Zum einen mit Evgeniy Khavkin, dem 3D-Technologie-Manager, welcher die technische Betreuung des Vorhabens übernommen hat.

Zum anderen mit Phil Derichs, dem „3D Startup Campus Manager“, der die Startup-Aktivitäten maßgeblich betreut. Die weiteren Mittel wurden überwiegend in den Aufbau und den Betrieb der „3D Werkstatt“ mit technischem Equipment sowie der Durchführung von passenden Events und Workshops investiert. Im Detail sind dies u.a. sieben verschiedene 3D Drucker, ein 3D-Scanner und Werkbänken als „Finishing-Stationen“ für die Oberflächenbehandlung sowie verschiedenste Werkszeuge.

Über 50 konkrete Technologieberatungen

Am „3D Startup Campus NRW“ konnten seit Gründung über 50 konkrete Technologieberatungen durchgeführt werden, mehr als 200 Unternehmen haben den Campus besucht. An den Workshops und Meetups haben mehr als 1.000 Personen teilgenommen. „Die gute Resonanz hat uns darin bestätigt, das Projekt langfristig, auch über den Förderzeitraum hinaus, fortzusetzen und den Solinger 3D-Campus weiter auszubauen“, freute sich Frank Balkenhol, Geschäftsführer des Gründer- und Technologiezentrums und der Wirtschaftsförderung Solingen.

Neue Ideen und Innovationsansätze für zukünftige Entwicklungen aus Solingen wurden dem Minister gestern auch schon mit auf den Weg gegeben: Werner Koch, Geschäftsführer des Solinger Startup EXCIT3D GmbH, präsentierte gemeinsam mit Prof. Dr. Sascha Flohé (Chefarzt am Städtischen Klinikum Solingen, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, Handchirurgie) und Dr. Robert Weindl (Facharzt für Chirurgie, Chirurgische Praxisklinik Solingen) wie Virtual Reality-Lösungen bei Schmerztherapien helfen können und als Highlight der Zukunftsmedizin eine 3D-Video-Chat-App.

Volksbank Bergisches Land

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