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180 neue Bäume für die Klingenstadt

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180 neue Bäume wurden in diesem Frühjahr an Straßen und auf städtischen Grundstücken gepflanzt. (Symbolfoto: © Bastian Glumm)
180 neue Bäume wurden in diesem Frühjahr an Straßen und auf städtischen Grundstücken gepflanzt. (Symbolfoto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (red) – 180 neue Bäume wurden in diesem Frühjahr an Straßen und auf städtischen Grundstücken gepflanzt. Sie ersetzen abgestorbene Vorgänger oder Bäume, die im Zuge von Baumaßnahmen weichen mussten, teilt aktuell das Rathaus mit. Einige stehen auch als Patenbäume auf privaten Grundstücken und werden zukünftig von den Eigentümerinnen und Eigentümern gepflegt.

Angepasst an trockenes Stadtklima

„Der Ersatz der Bäume ist eine wichtige Maßnahme zur Klimaanpassung und auch für das Stadtbild von großer Bedeutung,“ betont Stadtdirektor Hartmut Hoferichter. Und er fügt hinzu: „Ganz besonders bedanke ich mich für das private Engagement.“

Für die Neupflanzungen zuständig ist der Teilbetrieb Stadtgrün und Stadtbildpflege bei den Technischen Betrieben Solingen (TBS) in Zusammenarbeit mit dem Stadtdienst Natur und Umwelt. Die Fachleute setzen dabei zunehmend auf Arten, die an ein heißes und trockenes Stadtklima gut angepasst sind, etwa Blumeneschen, Purpur-Erlen oder Esskastanien. In jedem Jahr werden aber auch einige neue Arten getestet, etwa der Blasen- oder der Eisenholzbaum.

Bäume bekommen weißen Schutzanstrich

In diesem Jahr bekommen die jungen Bäume erstmals einen weißen Schutzanstrich. In den letzten drei Dürresommern hatte die hohe Sonneneinstrahlung in Verbindung mit großen Temperaturunterschieden dazu geführt, dass sich in der Baumrinde Risse bildeten. Das soll die weiße Farbe, die die Sonnenstrahlen reflektiert, nun verhindern.

Damit die jungen Bäume im Sommer bei Bedarf gut gewässert werden können, werden sie in den ersten beiden Jahren mit einem Kunststoffring ausgestattet. So sind sie einfacher zu gießen. Bei Bedarf wird anschließend ein Wassersack angebracht. Doch bevor das geschieht, schauen die Fachleute ganz genau hin: Werden die Bäume zu sehr „verwöhnt“, bilden sie keine tiefen Wurzeln, die für die weiteren Jahre lebensnotwendig sind.

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