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9. Selbsthilfetag im Klinikum: 42 Gruppen machen mit

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Freuen sich auf viele Besucher beim 9. Selbsthilfetag im Klinikum am 19. November: Cornelia Bartsch (li.) vom Stadtdienst Gesundheit, Dr. Ralf Buhl, Ärztlicher Direktor des Klinikums und Silvia Kettner, Assistentin des Ärtzlichen Direktors und Mitoganisatorin des Selbsthilfetages. (Foto: B. Glumm)
Freuen sich auf viele Besucher beim 9. Selbsthilfetag im Klinikum am 19. November: Cornelia Bartsch (li.) vom Stadtdienst Gesundheit, Dr. Ralf Buhl, Ärztlicher Direktor des Klinikums und Silvia Kettner, Assistentin des Ärtzlichen Direktors und Mitoganisatorin des Selbsthilfetages. (Foto: B. Glumm)

SOLINGEN (bgl) – Während im vergangenen Jahr der Selbshthilfe- und der Gefäßtag noch am gleichen Wochenende stattfanden, hat man die beiden beliebten Veranstaltungen nun zeitlich voneinander getrennt. „Es war auch so, dass wir uns immer etwas gegenseitig das Publikum abspenstig gemacht haben“, erinnert sich Silvia Kettner, die in diesem Jahr den 9. Selbsthilfetag im Klinikum mitorganisiert. Während der Gefäßtag also am kommenden Wochenende im Clemenssaal stattfinden wird, präsentieren die 42 Selbsthilfegruppen im Foyer des Klinikums ihre Beratungsangebote eine Woche später. Die Spezialität beider Veranstaltungen: Es werden Medizinchecks angeboten, die die Besucher keinen Cent kosten. „Manche Leute lassen sich hier komplett durchchecken“, erklärt Silvia Kettner.

42 Selbsthilfegruppen mit breitem medizinischen Spektrum

Zwei Sanitätshäuser bieten am 9. Selbsthilfetag am 19. November im Foyer des Klinikums beispielsweise Blutdruckmessungen an. Bei einem Optiker darf ein Sehtest gemacht werden. Gleichzeitig bietet das Klinikum Blutzucker- und Cholesterinmessungen an. „Das alles wird immer super angenommen“, freut sich Kettner. Auf einem Parcours, angeboten von Jürgen Dahlmann von der Solinger Verkehrswacht, wird ganz praktisch dargestellt, wie man möglichst sicher mit Rollator und Gehhilfe im Straßenverkehr unterwegs ist. Patienten, Angehörige und Interessierte haben zudem die Möglichkeit, die vielseitigen Aktivitäten und Angebote der Selbsthilfegruppen im Gespräch vor Ort kennenzulernen.

Auf dem Selbsthilfetag des Klinikums ist immer sehr viel los. Seit einigen Jahren findet die Veranstaltung im Foyer des Krankenhauses statt. (Archivfoto: B. Glumm)
Auf dem Selbsthilfetag des Klinikums ist immer sehr viel los. Seit einigen Jahren findet die Veranstaltung im Foyer des Krankenhauses statt. (Archivfoto: B. Glumm)

„Das hat inzwischen eine gute Tradition im Haus. Für die Patienten ist dieses Angebot der Information sehr wichtig“, betont Dr. Ralf Buhl, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am Klinikum. Die 42 Selbsthilfegruppen decken ein breites Spektrum an Krankheiten und Beratungsangeboten ab. Angefangen bei Rheuma, Schlafapnoe und Alkoholismus über Autismus, Parkinson, Tinnitus und viele weitere mehr bieten die Gruppen umfangreiche Informationen für Patienten und Angehörige.

Stadt Solingen mit neuer Ansprechpartnerin im Selbsthilfekontaktbüro

Cornelia Bartsch vom Stadtdienst Gesundheit organisiert als neue Ansprechpartnerin in diesem Jahr erstmals den Selbsthilfetag mit. Die Stadt hat sich zudem seit einigen Monaten der Seite www.selbsthilfenetz.de angeschlossen um die Arbeit der Gruppen in Solingen noch besser zu vernetzen. „Es ist ein Thema generell, dass viele Gruppen Nachwuchsprobleme haben“, berichtet sie. Auch würden sich kleinere Gruppen immer wieder auflösen. Diese Lücken werden aber beim Selbsthilfetag von neuen Gruppen geschlossen. Erstmals mit dabei sind unter anderem die Selbsthilfegruppen Organtransplantierte und Junge Parkinson. Am Vorabend des Selbsthilfetages werden auch in diesem Jahr wieder ausgewählte Projekte sowie engagierte Persönlichkeiten der Solinger Selbsthilfe prämiert.

9. Selbsthilfe- und Gesundheitstag im Klinikum

Samstag, 19. November von 11 bis 16 Uhr

www.selbsthilfenetz.de

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