Start Aktuelles Acht brandneue BOB in Solingens Obus-Flotte

Acht brandneue BOB in Solingens Obus-Flotte

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Präsentierten jetzt acht neue Batterie-Oberleitungsbusse: v.li. SWS-Aufsichtsratsvorsitzende Juliane Hilbricht, Fahrlehrer Jörg Eisenhut und Conrad Troullier, Geschäftsführer des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Solingen. (Foto: © Bastian Glumm)
Präsentierten jetzt acht neue Batterie-Oberleitungsbusse: v.li. SWS-Aufsichtsratsvorsitzende Juliane Hilbricht, Fahrlehrer Jörg Eisenhut und Conrad Troullier, Geschäftsführer des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Solingen. (Foto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (bgl) – Auf dem Betriebshof des Verkehrsbetriebes der Stadtwerke an der Weidenstraße stehen seit kurzem acht brandneue Batterie-Oberleitungsbusse (BOB) in Reih und Glied. „Es handelt sich dabei um eine Ersatzbeschaffung für die vorhandene Flotte“, erläutert Conrad Troullier, Geschäftsführer des SWS-Verkehrsbetriebs. Die neuen Gelenkbusse bilden damit die inzwischen fünfte Obus-Generation und sollen jetzt sukzessive jene 50 betagte Fahrzeuge ersetzen, die seit 2001 und seit 2003 auf Solingens Straßen unterwegs sind.

Nachfolgemodelle des ersten BOB

„Wir haben jetzt 16 Fahrzeuge bestellt, wovon die ersten acht ausgeliefert wurden. Es handelt sich dabei um Nachfolgemodelle des ersten BOB“, so Troullier weiter. Im Herbst sollen dann acht weitere Solo-BOB folgen. Die acht neuen Gelenk-BOB, die ab Montag Stück für Stück in das SWS-Liniennetz eingeflochten werden, unterscheiden sich nicht nur optisch von ihren Vorgängermodellen. So wurden in den neuen Bussen die Batterien anders verbaut.

Zwei Batterien sind im neuen BOB übereinander verbaut, was für mehr Platz für Fahrgäste im Heckbereich des Busses sorgt. (Foto: © Bastian Glumm)
Zwei Batterien sind im neuen BOB übereinander verbaut, was für mehr Platz für Fahrgäste im Heckbereich des Busses sorgt. (Foto: © Bastian Glumm)

„Bei den alten Fahrzeugen sind vier Batterien auf einer Fläche, in den neuen BOB sind zwei Batterien übereinander. Das sorgt im Heckbereich für etwas mehr Platz für die Fahrgäste“, zeigt Conrad Troullier auf. Dank der verbauten Akkus können die Busse rund 20 Kilometer im Elektrobetrieb unterwegs sein, bevor sie sich wieder an einer Oberleitung aufladen müssen. Auf ein Dieselaggregat kann deshalb verzichtet werden.

Rund 900.000 Euro Kosten pro Fahrzeug

Kostenpunkt pro Fahrzeug: Rund 900.000 Euro. „60 Prozent der Mehraufwendungen werden vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert“, so Troullier weiter. Sowohl die acht BOB als auch acht weitere Fahrzeuge, die im kommenden Jahr ausgeliefert werden sollen, sind die turnusgemäße Ersatzbeschaffung für die 15 Obusse vom Typ Berkhof sowie die 20 Obusse des Typs vanHool.

16 Solo-BOBs sind bestellt, diese sollen innerhalb der nächsten zwei Jahre nach Solingen ausgeliefert werden. „Das langfristige Ziel ist es, mit dem BOB einen emissionsfreien Nahverkehr in Solingen anzubieten. Mit den neuen Fahrzeugen gehen wir jetzt den nächsten Schritt in eine elektrische Zukunft des ÖPNV in Solingen“, freut sich Juliane Hilbricht, Aufsichtsratsvorsitzendes der Stadtwerke Solingen GmbH. Die neuen BOB sollen während der Sommerferien zunächst auf den Linien 683, 685 und 686 unterwegs sein.

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