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Botanischer Garten: 3. Familien-Rallye mit toller Feuerwehr-Schau

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Die Leistungsschau der Löscheinheit 7 der Freiwilligen Feuerwehr fand großen Anklang. Zahlreiche Zuschauer versammelten sich am Teich. Kräftige Wasserstrahlen schossen aus Druckschläuchen oder Wasserwerfern quer über den Teich. (Foto: © Martina Hörle)
Die Leistungsschau der Löscheinheit 7 der Freiwilligen Feuerwehr fand großen Anklang. Zahlreiche Zuschauer versammelten sich am Teich. Kräftige Wasserstrahlen schossen aus Druckschläuchen oder Wasserwerfern quer über den Teich. (Foto: © Martina Hörle)
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SOLINGEN (mh) – Bei der heutigen Rallye war auch die Löscheinheit 7 der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort. Scharen von Zuschauern versammelten sich rund um den Teich, als aus langen Druckschläuchen kräftige Wasserstrahlen über den Teich schossen. Manche Besucher kamen trotz Warnung dem Wasser ein wenig zu nahe. Das störte bei den heutigen Temperaturen allerdings niemanden.

Großer Andrang bei Feuerwehr-Schau

Die dritte Familienrallye fand bei schönstem Wetter statt. Auf der Suche nach Informationen durchstreiften große und kleine Teams mit langen Rätselkarten jede Ecke des Botanischen Gartens. Das Organisationsteam hatte dazugelernt. „Im vorigen Jahr waren viele Fragen dabei, die man googlen konnte“, erklärte Matthias Nitsche, stv. Leiter der Stiftung Bot. Garten e. V. „Dieses Mal müssen die Antworten hier gefunden werden. Dabei kommt man durch den ganzen Garten und kann spielerisch etwas lernen. Es soll ja in erster Linie Spaß machen.“

Eine der vielen Aufgaben auf der Rätselkarte war es, den Namen des eingezäunten Baumes zu finden. Es ist ein Trompetenbaum. (Foto: © Martina Hörle)
Eine der vielen Aufgaben auf der Rätselkarte war es, den Namen des eingezäunten Baumes zu finden. Es ist ein Trompetenbaum. (Foto: © Martina Hörle)

Bei dem aufgebauten Schachspiel waren die Figuren etwas durcheinander geraten. Sie sollten so schnell wie möglich richtig aufgestellt werden. An der Lesehalle gleich neben dem Bücherschrank waren 48 Kästchen mit unterschiedlichen Samen aufgereiht. Da gab es Roggen, Weizen, Kaffeebohnen, Nelken und auch den Samen vom Taschentuchbaum. Der Baum, der ursprünglich in China beheimatet ist, erinnert mit seinen weißen Blüten an Taschentücher.

Rätselkarten mit Aufgaben und Aktionen

Da mussten Kräuter im Kräutergarten und Pflanzen aus dem Biblischen Garten gefunden werden. Nach dem Namen des eingezäunten Baumes war gefragt. Wo müsste man nach Ananaspflanzen suchen? Und wer hat eigentlich die Skulpturen gefertigt? Neben Fragen gab es Aktionsaufgaben zu erfüllen. Bei der Feuerwehr war alles für ein Triathlon vorbereitet. Drei C-Schläuche mussten abgewickelt und aneinandergekuppelt werden. Insgesamt immerhin 45 Meter. Beim Zielschießen wurden mit einer Kübelspritze Tennisbälle von Pylonen geschossen. Ein Feuerlöscher oder Strahlrohr stand für das Löschen eines kleinen Feuers bereit.

Die drei Rundhauber-Feuerwehrautos sind zusammen 171 Jahre alt. Jedes wiegt 10 Tonnen. Sie gehören dem Oldtimerfreunde Feuerwehr Solingen e. V. (Foto: © Martina Hörle)
Die drei Rundhauber-Feuerwehrautos sind zusammen 171 Jahre alt. Jedes wiegt 10 Tonnen. Sie gehören dem Oldtimerfreunde Feuerwehr Solingen e. V. (Foto: © Martina Hörle)

Außerdem gab es auf der Rätselkarte eine Reihe von Fragen, die die Feuerwehrmänner gerne beantworteten. Der Verein Oldtimerfreunde Feuerwehr Solingen hatte drei Oldtimer mitgebracht. Die drei Rundhauber-Feuerwehrautos sind zusammen beachtliche 171 Jahre. Eines der Fahrzeuge ist ein Rettungswagen mit einer über 30 Meter langen Drehleiter. Das Tanklöschfahrzeug verfügt über einen Wassertank von 2000 Litern. Auf dem Löschfahrzeug können max. 9 Leute mitfahren. Es hat dafür eine größere Beladung. Die Vereinsmitglieder Bernd Küllenberg und Karl-Heinz Wolff erklärten geduldig und beantworteten gerne die Fragen der interessierten Besucher.

Oldtimer sind zusammen 171 Jahre alt

Dem achtjährigen Bjarne und dem neunjährigen Finn haben die Übungen beim Triathlon am besten gefallen. „Das hat super geklappt. Wir haben alles getroffen“, strahlte Bjarne. Auch Familie Meinert war zu viert unterwegs. Eric (2) und Hanna (4) fanden die Feuerwehr ebenfalls toll.

Ralf Hartan und Carmen Dörner, ehrenamtliche Mitglieder, haben alle Hände voll zu tun. Sie werten die Rätselkarten aus und ermitteln das diesjährige Siegerteam. Der Wanderpokal in ihrer Mitte wird in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen. Nach der Siegerehrung steht er bis zum nächsten Jahr in der Vitrine in den Schauhäusern. (Foto: © Martina Hörle)
Ralf Hartan und Carmen Dörner, ehrenamtliche Mitglieder, haben alle Hände voll zu tun. Sie werten die Rätselkarten aus und ermitteln das diesjährige Siegerteam. Der Wanderpokal in ihrer Mitte wird in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen. Nach der Siegerehrung steht er bis zum nächsten Jahr in der Vitrine in den Schauhäusern. (Foto: © Martina Hörle)

Carmen Dörner und Ralf Hartan, Ehrenamtler im Bot. Garten, nahmen die ausgefüllten Karten entgegen und machten sich sogleich an die Auswertung. Bis 17:30 Uhr war die Abgabe möglich. Im vergangenen Jahr hatten sich rund 30 Teams beteiligt. Die Namen des jeweiligen Siegerteams stehen auf dem Fuß des Pokals. Um 18 Uhr sollte der Wanderpokal feierlich dem Siegerteam überreicht werden. Weiterhin gab es je 5 Gold-, Silber- und Bronzemedaillen zu gewinnen. Der Wanderpokal wird bis zur kommenden Rallye im nächsten Jahr in der Vitrine in den Schauhäusern ausgestellt. „Bei Punktegleichstand wird das Team mit den meisten Alterspunkten Sieger“, erklärte Nitsche. „Es ist schließlich eine Familien-Rallye für drei Generationen.“

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