Abschied vom Denkanstoß – und ein herzliches Dankeschön
Liebe Leserinnen und Leser,
heute erscheint mein letzter Denkanstoß im SolingenMagazin. Über die letzten Jahre durfte ich Sie mit kleinen Gedanken, Geschichten und Impulsen durch den Alltag begleiten. Dafür möchte ich mich von Herzen bedanken.
Es war mir immer ein Anliegen, in einer oft hektischen Zeit einen Moment des Innehaltens zu schaffen. Einen Augenblick, um durchzuatmen, den Blick zu weiten und vielleicht den einen oder anderen Gedanken mit in den Tag zu nehmen. Dass so viele von Ihnen diese Reihe begleitet haben, freut mich sehr.
Doch Abschied bedeutet nicht das Ende. Die Reise geht weiter, nur an einem anderen Ort. Unter dem Titel „Atempause“ führe ich die Reihe künftig auf Vivere in Italien fort. Dort erwarten Sie weiterhin regelmäßige Impulse, kleine Auszeiten und Videos, die zum Durchatmen und Kraftschöpfen einladen, inspiriert von der Gelassenheit und Schönheit Italiens.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich auch auf diesem neuen Weg begleiten.
Herzlichen Dank für Ihre Treue und alles Gute!
Ihr
Dr. Christoph Glumm
Das letzte Mal
Das letzte Mal! Wann ist das letzte Mal? Wir leben, als gäbe es unendlich viele nächste Male – noch ein Gespräch, noch ein Abend, noch ein gemeinsames Lachen …
Und so verschieben wir Worte, Gesten und Zuneigung auf später. Doch keiner von uns weiß, wann ein Moment der letzte sein wird: Das letzte gemeinsame Essen. Das letzte Lächeln im Flur. Das letzte „Bis bald“, dem kein Wiedersehen folgt.
Jedes Mal könnte ein letztes Mal sein. Darin liegt die Kostbarkeit des Augenblicks. Und genau deshalb ist jedes Mal ein einmaliges, unwiederholbares Geschenk.
Sag, was du sagen willst. Halte fest, was dir lieb ist.
Das Leben wartet nicht.
Es fließt.


































