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Ein „Verwöhnmobil“ für alle Sinne

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Das Eugen-Maurer-Haus in Gräfrath freute sich jetzt über ein neues „Verwöhnmobil“, im Rahmen des Schulprojektes „Snoezelenwagen“ von Schülern gebaut. (Foto: © Bastian Glumm)
Das Eugen-Maurer-Haus in Gräfrath freute sich jetzt über ein neues „Verwöhnmobil“, im Rahmen des Schulprojektes „Snoezelenwagen“ von Schülern gebaut. (Foto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (bgl) – Der Idee des engagierten Lehrers Marc-Olivier Werner, tätig im Technischen Berufskolleg am Haspel in Wuppertal, ist es zu verdanken, dass den Bewohnerinnen und Bewohnern des Eugen-Maurer-Hauses ein von Schülern gebautes und individuell auf die Bedürfnisse alter und pflegebedürftiger Menschen abgestimmtes „Verwöhnmobil“, im Rahmen des Schulprojektes „Snoezelenwagen“ (=Sinneswagen), übergeben wurde.

Jugendliche an Hilfsbereitschaft heranführen

Hintergrund des Projektes ist, die Berufsschüler des Technischen Berufskollegs Am Haspel, in diesem Falle sozial benachteiligte Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren, an die Themen Hilfsbereitschaft, soziales Engagement sowie die persönliche Auseinandersetzung mit dem Älterwerden und den damit einhergehenden Beeinträchtigungen, heran zu führen. „Im Januar trat Petra Krötzsch an uns heran mit dem Hinweis, dass seitens der Schule für unsere Bewohnerinnen und Bewohner etwas gebaut werden kann, das nützlich und schön ist und ob wir daran interessiert wären“, erinnerte sich Patricia Kneppeck, Leiterin des Eugen-Maurer-Hauses.

Seit Februar vorbereitende Treffen

Mit dem Anliegen rannte man in der Gräfrather Einrichtung offene Türen ein, so dass zur Realisierung des Projektes seit Februar 2019 vorbereitende Treffen zwischen Lehrern, Schülern und den Bewohnern des Gräfrather Eugen-Maurer-Hauses stattfanden. Im fachpraktischen Unterricht der Berufsfachschule für Holztechnik, wurde das „Verwöhnmobil“ dann im Zeitrahmen von drei Monaten als komplettes, individuelles und bedarfsgerechtes Möbelstück gefertigt.

Die älteren Menschen des Eugen-Maurer-Hauses können den "Snoezelenwagen" mit allen Sinnen erfahren. Optisch und Haptisch, aber es gibt auch etwas zu hören und sogar zu schnuppern. (Foto: © Bastian Glumm)
Die älteren Menschen des Eugen-Maurer-Hauses können den „Snoezelenwagen“ mit allen Sinnen erfahren. Optisch und Haptisch, aber es gibt auch etwas zu hören und sogar zu schnuppern. (Foto: © Bastian Glumm)

„Die Schülerinnen und Schuler haben bei diesen Gelegenheiten unsere Bewohner und natürlich auch das Haus kennengelernt. So konnten sie direkt sehen und erleben, wie sich die Altersgebrechen auswirken und wie man solch einen Wagen einsetzen kann“, freute sich Patricia Kneppeck. Zur Übergabe des „Snoezelenwagens“ am Dienstagvormittag waren neben Schülern des Wuppertaler Berufskollegs auch Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses zugegen, die das „Verwöhnmobil“ direkt in Augenschein nahmen.

„Lebensherbst e.V.“ finanzierte das Projekt

Zur Ausstattung des mobilen „Snoezelenwagens“ gehören unter anderem ein CD-Player, ein Projektor für Lichteffekte, ein Aromavernebler, Lichterketten, verschiedenfarbige Tücher und Massagebälle. Finanziell getragen wird dieses Projekt durch den Verein „Lebensherbst e.V.“, den Petra Krötzsch repräsentiert.

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