Start Aktuelles Engpässe bei der Müllabfuhr: TBS suchen nach Lösungen

Engpässe bei der Müllabfuhr: TBS suchen nach Lösungen

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(Archivfoto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (red) – Bei der städtischen Müllabfuhr sind inzwischen sechs Corona-Fälle bekannt, teilt am Donnerstag die Stadtverwaltung mit. Damit steigt auch die Anzahl der Quarantänen im Team. Die Technischen Betriebe Solingen (TBS) arbeiten derzeit mit Hochdruck an Lösungen, um die wichtigsten Dienstleistungen zu sichern. So unterstützen Mitarbeiter aus anderen Fachbereichen wie Straßenreinigung, Kanalsanierung oder Straßenkontrolle derzeit die Abfallsammlung. Dennoch kann der Betrieb nicht vollständig aufrechterhalten werden, teilt das Rathaus mit.

Graue Mülltonnen: Vollservice wird eingestellt

Ab Freitag, 16. Oktober, wird der Vollservice bei den grauen Müllbehältern bis auf Weiteres eingestellt. Die Anwohnenden müssen ihre Behälter selbst an die Straßenkante stellen und nach der Leerung wieder hereinziehen. Das betrifft auch die so genannten Kellerleerungen.

Graue Tonnen, die am Mittwoch durch den Streik stehen geblieben sind, werden voraussichtlich nicht nachgeleert. Überhänge können am nächsten regulären Leerungstag neben die Behälter gestellt werden. Sie werden mitgenommen, sofern die übliche Restmüllsammlung aufrecht erhalten werden kann.

Restmüllbehälter in Aufderhöhe werden heute nicht geleert

Möglicherweise werden Restmüllbehälter im Stadtteil Aufderhöhe heute nicht geleert. Die TBS streben die Nachleerung Anfang nächster Woche an. Sollten gelbe und blaue Behälter heute nicht planmäßig abgeholt werden, sollten sie einen weiteren Tag an der Straße stehen bleiben. Die Leerung von braunen Biotonnen ist aktuell eingestellt. Eine Nachleerung findet derzeit nicht statt.

Die Sperrgutabfuhr ist bis einschließlich Freitag, 23. Oktober, eingestellt. Die TBS melden sich dort, wo Termine bereits zugesagt wurden. Alternative Möglichkeiten zur Entsorgung bieten das Müllheizkraftwerk und das Entsorgungszentrum Bärenloch zu den üblichen Öffnungszeiten. Wenn das Anschreiben mit dem bestätigten Sperrmülltermin vorgelegt wird, kann dort gegen eine Pauschalzahlung von fünf Euro auch Sperrgut entsorgt werden. Wer aktuell einen neuen Antrag auf Sperrgutabfuhr stellt, muss sich auf längere Wartezeiten bei der Terminvergabe einstellen.

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