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Fauna: Neues Zuhause für Schnee-Eulen und Uhus

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Freuen sich, Uhus und Schnee-Eulen eine neue Voliere ermöglicht zu haben: v.li. Die Fauna-Vorstände Ulrich Schramm und Gerd Postelmann mit Uwe Hindrichs, Leiter der Sparkassen-Geschäftsstelle Gräfrath. (Foto: © Bastian Glumm)
Freuen sich, Uhus und Schnee-Eulen eine neue Voliere ermöglicht zu haben: v.li. Die Fauna-Vorstände Ulrich Schramm und Gerd Postelmann mit Uwe Hindrichs, Leiter der Sparkassen-Geschäftsstelle Gräfrath. (Foto: © Bastian Glumm)

SOLINGEN (bgl) – Die alte Behausung der Schnee-Eulen und Uhus hatte ihre besten Zeiten gesehen. Marode und zuletzt sogar einsturzgefährdet mussten die Verantwortlichen der Fauna einen Neubau der Voliere ins Auge fassen. So geschehen im vergangenen Jahr, als das alte Gehege komplett abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wurde.

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Unterstützt wurde diese Maßnahme von der Stadt-Sparkasse Solingen mit einer Spende in Höhe von 7.500 Euro. Der symbolische Scheck wurde jetzt im Tierpark überreicht. „Wir haben die Fauna in den vergangenen Jahren vielfach bei diversen Baumaßnahamen unterstützt“, betont Uwe Hindrichs, Leiter der Sparkassen-Geschäftsstelle in Gräfrath.

Neue Voliere kann unterteilt werden

Vier Uhus und eine Schnee-Eule sind im neuen Gehege untergebracht. Die Tiere leben schon seit mehreren Jahren in der Fauna. Die alte Voliere war dreigeteilt. „Die neue Voliere ist quasi ein Baukastensystem, Wir könnten die sogar noch einmal unterteilen, falls das nötig werden sollte“, freut sich Fauna-Vorstand Gerd Postelmann. Die Bauzeit betrug rund fünf Monate.

Diese Schnee-Eule fühlt sich in ihrer neuen Voliere in der Gräfrather Fauna wohl. (Foto: © Bastian Glumm)
Diese Schnee-Eule fühlt sich in ihrer neuen Voliere in der Gräfrather Fauna wohl. (Foto: © Bastian Glumm)

Bei der Konzeption der neuen Voliere war es wichtig, den großen Flugraum für die Uhus zu erhalten und für eventuelle Jungtiere schwingende Seitengitter einzubauen. Diese sollen verhindern, dass die ersten Flugversuche nicht mit gebrochenen Flügeln oder Knochen enden, wenn sie ins Gitter fliegen.

Fauna plant weitere Sanierungsmaßnahmen

Eine wichtige bauliche Maßnahme, denn das Thema „Jungtiere“ könnte bei den Uhus in der Fauna demnächst etwas größer ausfallen. Im Gräfrather Tierpark denkt man nämlich wieder darüber nach, in die Zucht einzusteigen. Vor Jahrzehnten war die Fauna einer der größten Züchter von Uhus für die Wiederauswilderung. In der Fauna ist nach dem Neubau stets vor dem Neubau. So soll als nächstes die Kaninchenanlage vom Zaun bis zum Häuschen erneuert werden. Gleiches gilt für das Mäusehaus, das inzwischen auch marode ist und ersetzt werden soll.

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