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Fauna: Viele kleine Ziegen erblicken das Licht der Welt

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Unverhofft kommt oft! Nur eines der 15 neugeborenen Ziegen, die seit vergangenen Donnerstag die Fauna bevölkern. Tendenz weiter steigend. (Foto: B. Glumm)
Unverhofft kommt oft! Nur eines der 15 neugeborenen Ziegen, die seit vergangenen Donnerstag die Fauna bevölkern. Tendenz weiter steigend. (Foto: B. Glumm)
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SOLINGEN (bgl) – Am Montag hatten die Besucher der Fauna die Gelegenheit, für zwölf noch ungetaufte Tieren einen schicken Namen vorzuschlagen. Dazu bekamen die Gäste an der Kasse einen Zettel, auf denen die Namensvorschläge aufgeschrieben wurden. Dass die zwölf freigelassenen Felder für die Namen viel zu wenige waren, das kam auch für die Verantwortlichen der Fauna überraschend. Denn seit vergangener Woche Donnerstag ist die Ziegenpopulation im Gräfrather Tierpark um stattliche 15 Tiere angewachsen – Tendenz weiter steigend, da mehrere Mutterziegen noch trächtig sind. Verantwortlich dafür war der Ziegenbock, der seinerzeit zunächst in einem Krefelder Tierpark ausgelagert war und anschließend an Privatleute verkauft wurde. Zwischenzeitlich war er jedoch abschließend wieder einige Zeit in der Fauna. Und diese Zeit reichte ihm vollkommen aus, um noch einmal seine DNA höchst erfolgreich unter den Ziegendamen zu verteilen.

Chrsitna Farke, zoologische Leiterin der Fauna, sammeltze am Montag auch persönlich die Zettel mit den Namensvorschlägen ein. Und viele Kinder machten mit. (Foto: B. Glumm)
Christina Farke, zoologische Leiterin der Fauna, sammelte am Montag auch persönlich die Zettel mit den Namensvorschlägen ein. Natürlich machten viele Kinder begeistert mit. (Foto: B. Glumm)

Die drei Mufflons heissen „Hanni, Nanni und Felix“

„Tja, die waren alle nicht geplant“, musste dann auch Christina Farke, zoologische Leiterin der Fauna, am Montagmittag schmunzeln. Die vielen Kinder freute der Besuch der Ziegenanlage aber ganz besonders. Denn dort hoppelten auch schon die ersten Jungtiere quietschvergnügt herum. Klammert man diese unerwarteten Geburten aus, wurden Namen für fünf Waschbären (einer hatte schon den Namen „Willi“, als er in die Fauna kam), für zwei Rehe, zwei Muntjaks, eine Lamastute und zwei Quessantschafe gesucht. In der Tierparkschule wartete eine kleine Box, in die die Zettel mit den Namensvorschlägen geworfen wurden. Und diese werden in Kürze von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fauna ausgewertet. Welches Tier letztlich welchen Namen bekommen wird, entscheidet sich also auch erst in den kommenden Tagen. Neben Waschbär „Willi“ haben übrigens die drei neuen Mufflons auch schon Namen und wurden „Hanni, Nanni und Felix“ getauft. Zwei großzügige Paten und Sponsoren sorgten dafür.

Am Montag hatten Kinder die Gelegenheit, in der Fauna kleine Gegenstände zu schmieden. Dazu ludt Schmied Patrick ein. (Foto: B. Glumm)
Am Feiertag hatten Kinder die Gelegenheit, in der Fauna kleine Gegenstände zu schmieden. Dazu ludt Schmied Patrick ein. (Foto: B. Glumm)

1,6 Tonnen Lavastein aus der Eifel für die Regenwaldanlage

Rund um die Aktion organisierten die Verantwortlichen der Fauna am Montag auch einen kleinen Bücher-Flohmarkt in der Tierschule. Außerdem war Schmied Patrick vor Ort. Kinder konnten unter fachkundiger Aufsicht selbst mit dem Hammer auf ein glühendes Eisen auf dem Amboss schlagen und hatten sichtlichen Spaß daran. Während die Erlöse der Bücherverkäufe in die Arbeit der Fauna flossen, galt das selbstverständlich auch für jene Spenden, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Montag unter anderem für die selbstgemachten Waffeln erhielten. Geld, was die Fauna gebrauchen kann. Denn derzeit wird die Regenwaldanlage neugestaltet. „Die Pflanzen konnten wir zum größten Teil aus Spenden aus der Umgebung sammeln“, freute sich Christina Farke. Gleichzeitig wurden für die Anlage rund 1,6 Tonnen Lavastein aus der Eifel beschafft. Läuft alles nach Plan, ist auch diese Ende Oktober fertig.

www.tierpark-fauna.de

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