Start Aktuelles „Fragile Matt“ – Irische Klänge im Botanischen Garten

„Fragile Matt“ – Irische Klänge im Botanischen Garten

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Fragile Matt (v. li. Katja Winterberg, David Hutchinson, Andrea Zielke) begeisterten am Sonntag wieder einmal die Besucher des Botanischen Gartens. Der Auftritt der Band gehört traditionell zum Programm. (Foto: © Martina Hörle)
Fragile Matt (v. li. Katja Winterberg, David Hutchinson, Andrea Zielke) begeisterten am Sonntag wieder einmal die Besucher des Botanischen Gartens. Der Auftritt der Band gehört traditionell zum Programm. (Foto: © Martina Hörle)
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SOLINGEN (mh) – Am Sonntag gab es im Botanischen Garten Irish Folk vom Feinsten. Zum siebten Mal spielte Fragile Matt vor einer großen Zahl an Besuchern mitten im Grünen, flankiert von leuchtenden Blumenbeeten, und sorgte mit ihren Folk-Songs und fetzigen Tunes wieder mal für eine super Stimmung und irisches Lebensgefühl. Die zahlreichen Zuhörer hatten es sich derweil unter kleinen Sonnenschirmen und einem riesigen weißen Zelt bequem gemacht.

Irish Folk begeistert die Besucher

„Ich mache seit fast 40 Jahren Musik“, so David Hutchinson. Bevor er sein Hobby zum Beruf machte, war der Musiker als Dolmetscher tätig. Der Ire, seit langem in der Session Szene bekannt, hat die Band 2008 gegründet. Ihr Repertoire reicht von gefühlvollen Songs bis zu fröhlicher, lebendiger Musik. „Ich komme aus Irland. Da bekommt man die Musik in die Wiege gelegt.“ Etwas anderes als Irish Folk kommt für Hutchinson gar nicht in Frage. Neben dem Gesang spielt er irische Bouzouki und Banjo.

Neben der Bodhrán auch Geige

Katja Winterberg trommelt seit rund zehn Jahren auf der Bodhrán und sorgt in der Band für den passenden Trommelrhythmus. Die Besucher nahmen den Rhythmus begeistert auf. Ein paar Stücke spielte Winterberg auf der Geige. „Mein Vater war Geiger in einem Symphonie-Orchester“, erzählte sie stolz. „Vor drei Jahren habe ich ebenfalls mit dem Geige spielen begonnen.“ Seitdem übt sie unermüdlich jeden Tag.

Der Ire David Hutchinson hat die Band „Fragile Matt“ vor etwa zehn Jahren gegründet. Er singt und spielt dazu Bouzouki und Banjo. (Foto: © Martina Hörle)
Der Ire David Hutchinson hat die Band „Fragile Matt“ vor etwa zehn Jahren gegründet. Er singt und spielt dazu Bouzouki und Banjo. (Foto: © Martina Hörle)

Dritte im Bunde war Andrea Zielke, die mit ihrer eindrucksvollen Stimme und den Gitarrenklängen das irische Klangerlebnis vervollständigte. Das Trio versprühte Lebensfreude und jede Menge guter Laune, als sie mit ihrer fetzigen Musik die Zuschauer für eine kurze Zeit auf die Grüne Insel entführten.

Fragile Matt ist Traditionsprogramm

„Der Irish Folk gehört zu unseren Traditionsprogrammen“, berichtete Matthias Nitsche, stv. Vorsitzender der Stiftung Botanischer Garten. „Das Konzert ist bei unseren Besuchern sehr beliebt. Deshalb buchen wir die Band immer wieder.“ In der kommenden Woche sollen Fundamente für große Sonnenschirme gelegt werden. Das Zelt wurde rechtzeitig für die Veranstaltung von einer ehrenamtlich Tätigen in Handarbeit wieder hergestellt. „Sie hat dazu extra ihr Wohnzimmer ausgeräumt“, freute sich Nitsche.

Zur großen Freude der Mitarbeiter haben sich diese Raupen des selten gewordenen Schwalbenschwanzes eingefunden und scheinen sich in dem neuen Zuhause sehr wohl zu fühlen. (Foto: © Martina Hörle)
Zur großen Freude der Mitarbeiter haben sich diese Raupen des selten gewordenen Schwalbenschwanzes eingefunden und scheinen sich in dem neuen Zuhause sehr wohl zu fühlen. (Foto: © Martina Hörle)

Und es gab noch einen weiteren Grund zur Freude. Wieder zeigte eines der Umweltprojekte im Park Erfolg. Gezielt waren Pflanzen gesetzt worden, die gute Lebensbedingungen für Schmetterlinge schaffen sollten. Am Samstag wurden zwei Raupen des selten gewordenen Schwalbenschwanzes entdeckt, die sich offensichtlich in ihrem neuen Zuhause sehr wohl fühlten. „Ich habe mir schon lange gewünscht, dass der Schwalbenschwanz hier heimisch wird“, strahlte Carmen Dörner, eine der unermüdlich Ehrenamtlichen. Die Raupen bevorzugen wilde Möhre, Fenchel und Dill. „Vielleicht klappt es ja auch nächstes Jahr mit dem Apollo-Falter“, so der Wunsch von Dörner.

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