Start Aktuelles Fünf Kunstprojekte zum zehnten 48h Kunst- & Kulturevent (+VIDEO)

Fünf Kunstprojekte zum zehnten 48h Kunst- & Kulturevent (+VIDEO)

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Initiator Timm Kronenberg vom city-art-project hat mit seiner Banner-Idee einen absoluten Volltreffer gelandet. Die Beteiligung ist weit besser als erhofft. (Foto: © Martina Hörle)
Initiator Timm Kronenberg vom city-art-project hat mit seiner Banner-Idee einen absoluten Volltreffer gelandet. Die Beteiligung ist weit besser als erhofft. (Foto: © Martina Hörle)

SOLINGEN (mh) – Das zehnte 48h-Festival präsentiert sich, der Corona-Pandemie geschuldet, diesmal als Event. Im Rahmen dieser Veranstaltung sind fünf große Kunstprojekte geplant. Das Banner-Projekt „Dein Gesicht für Demokratie“ läuft bereits mit großem Erfolg.

Großer Erfolg der Banner-Aktion

Mit dem Slogan „Dein Gesicht für Demokratie“ zeigen Künstler, Solinger aus Politik und Wirtschaft sowie zahlreiche interessierte Bürger ihr Konterfei auf 5 x 2 Meter großen Bannern. Die Resonanz in der Bevölkerung ist enorm. „Wir hatten anfangs auf sechs Banner mit jeweils 32 Köpfen gehofft“, gibt Initiator Timm Kronenberg vom city-art-project zu. „Doch jeden Samstag kommen weitere Interessenten vorbei. Voraussichtlich werden es mindestens acht Banner.“

Künstlerin Heike Ponge hat sowohl das Layout der Plakate als auch der Banner gestaltet. Der Regenbogen steht für sie als Symbol der Vielfältigkeit (Foto: © Martina Hörle)
Künstlerin Heike Ponge hat sowohl das Layout der Plakate als auch der Banner gestaltet. Der Regenbogen steht für sie als Symbol der Vielfältigkeit (Foto: © Martina Hörle)

Die Absicht dahinter: Die Gruppe der city-art-Künstler und Musiker ist bunt, vielfältig und weltoffen. Viele Nationalitäten und Religionen sind hier friedlich vereint. Anfang des Jahres hatte Timm Kronenberg die Idee, den Gedanken der Demokratie künstlerisch umzusetzen und stellte das Thema den city-art-Künstlern vor.

Der Idee des Banners kam von Fotograf Ulli Steinküller, ROLANDS^ECK. Er schlug vor, Gesichter auf Banner zu bringen. Die fotografische Umsetzung fand und findet in den Fotografen-Ateliers im OG der Clemens-Galerien zu beiden Seiten des Kinos LUMEN statt. Zum Start ließen sich natürlich die 45 Künstler der 13 Galerien ablichten. Viele weitere Gesichter folgten. Alle stehen für Demokratie und gegen Rassismus.

Regenbogen als Symbol

„Wir erleben hier durchweg positive Reaktionen“, beschreibt Fotograf Steinküller die Atmosphäre. Er steht absolut hinter dem Konzept. Was ihm vor allem daran gefällt, ist die Tatsache, dass es darum geht, FÜR etwas zu sein und nicht immer GEGEN etwas. „Es ist einfach ein positives Zeichen und bestimmt einer der Gründe, weshalb so viele Leute herkommen.“

Auch Raoul Brattig, OB-Kandidat der FDP, findet diese Aktion absolut positiv. Ihm gefällt besonders der persönliche Aspekt. „Man sieht, dass Menschen hinter der Aktion stehen“, betont der Politiker. „Es gibt ja viele Initiativen in dieser Richtung. Doch auf den ersten Blick wirken sie relativ unpersönlich. Jetzt zeigen die Menschen ihr Gesicht. Man sieht sie, erkennt sie und hat gleich einen Bezug dazu. Es gibt dem Ganzen etwas Persönliches.“

In den Ateliers der Fotografen herrscht reger Betrieb. Jeden Samstag kommen zahlreiche Menschen, um sich für die Banner fotografieren zu lassen. (Foto: © Martina Hörle)
In den Ateliers der Fotografen herrscht reger Betrieb. Jeden Samstag kommen zahlreiche Menschen, um sich für die Banner fotografieren zu lassen. (Foto: © Martina Hörle)

„Nach Fertigstellung arbeite ich die Fotos grafisch um“, erklärt Künstlerin und Grafik-Designerin Heike Ponge. Dazu orientiert sie sich an den Farben des Regenbogens. „Der Regenbogen steht als Symbol für Vielfalt. Er enthält alle Farben und spiegelt genau unser Motto wieder.“ Die ersten Überlegungen, den Hintergrund bunt und die Gesichter schwarz-weiß zu gestalten, wurden schnell verworfen. Es habe einfach zu trist ausgesehen, so Ponge. Jetzt werden die bunten, mal lustigen, mal ernsten Mienen alphabetisch nach Vornamen sortiert auf die Banner gebracht. Vier Exemplare sind bereits fertig. Zwei hängen weithin sichtbar unterhalb des Obergeschosses der Clemens-Galerien zum Mühlenplatz hin. Die nächsten beiden kommen am Montag aus der Druckerei und führen die Reihe fort.

48h: Weitere Banner folgen

Am gestrigen Samstag waren erneut viele dem Aufruf von Timm Kronenberg gefolgt. Die Fotografen hatten wieder gut zu tun. Bis zum 48h-Event am 12./13. September werden sie auf jeden Fall hängen bleiben. Auch am kommenden Samstag gibt es von 11 – 14 Uhr die Möglichkeit, sich für eines der Banner fotografieren zu lassen.

+++UPDATE Sonntag, 28. Juni: Seit Samstag sind acht Banner mit insgesamt 268 Gesichtern „im Kasten“. Damit wird der Platz in den Clemens-Galerien etwas knapp. Aber man bemüht sich seitens der Organisatoren des 48h-Events um einen weiteren Standort. Wir werden euch auf dem Laufenden halten.

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