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Gerhard-Berting-Haus: Große Freude über Kristina Eckels Bildspende

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Christiane Schulze (li.), Einrichtungsleiterin des Gerhard-Berting-Hauses, freut sich riesig über die Bildspende von Künstlerin Kristina Eckel. Das Werk hat seinen festen Platz in der Empfangshalle gefunden, wo es von jedem gesehen werden kann. (Foto: © Martina Hörle)
Christiane Schulze (li.), Einrichtungsleiterin des Gerhard-Berting-Hauses, freut sich riesig über die Bildspende von Künstlerin Kristina Eckel. Das Werk hat seinen festen Platz in der Empfangshalle gefunden, wo es von jedem gesehen werden kann. (Foto: © Martina Hörle)
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SOLINGEN (mh) – Das Bild zeigt ein älteres Paar in trauter Zweisamkeit. Man spürt deutlich die innere Verbundenheit dieser beiden Menschen. Zehn Wochen hing das berührende Werk von Kristina Eckel im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung in der Galerie im ersten Stock des Gerhard-Berting-Hauses an der Altenhofer Straße (wir berichteten). Jetzt ziert die etwa 100 x 70 cm große Bildspende als Blickfang die Eingangshalle der Senioreneinrichtung.

Bildspende für das Gerhard-Berting-Haus

In Acryl auf Leinwand ist das zauberhafte 100 x 70 cm große Werk entstanden, das viel mehr beinhaltet als nur das Motiv. Es erinnert den Betrachter an die vielen kleinen Dinge drum herum – wie ein Film, der abläuft. Menschen aller Altersstufen und jeder Couleur zählen zu Eckels Lieblingsmotiven. Meist sind es alltägliche Situationen, in denen sich der Betrachter wiederfindet. „In allen meinen Bildern findet man Emotionen“, gesteht die Künstlerin, die den Gesichtern eine starke Ausdruckskraft verleiht und damit gekonnt Stimmungen einfängt. Sei es nun Wut, Melancholie oder Liebe.

Emotionen in allen Bildern

Die Künstlerin ist im Oberbergischen aufgewachsen und vor etwa zehn Jahren aus dem Ruhrgebiet nach Ohligs gekommen. Die 65-jährige lebt seit vielen Jahren in einer sehr harmonischen Beziehung, findet sich daher auch selbst in ihrem Motiv wieder. Außerdem liebt sie die Atmosphäre in der Senioreneinrichtung. „Die Bewohner machen einen sehr zufriedenen Eindruck.“ Deshalb beschloss sie, das Bild, das ja extra für die Ausstellung kreiert wurde, gleich in der Einrichtung zu belassen.

Zehn Wochen hing das Werk im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung in der Galerie. (Archivfoto: ©Martina Hörle)
Zehn Wochen hing das Werk im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung in der Galerie. (Archivfoto: © Martina Hörle)

„Wir haben einen Platz gewählt, an dem es von jedem gesehen wird“, betont Einrichtungsleiterin Christiane Schulze und bedankt sich noch einmal aus vollem Herzen. „Das Bild gehört einfach zu uns.“ Ein wunderbares Kompliment für die Künstlerin. Kristina Eckel hatte das Bild erst kurz vor der Ausstellung und speziell für die Ausstellung gemalt. „Das Motiv schwirrte mir schon lange im Kopf“, verrät sie. „Als dann die Anfrage für die Vernissage kam, wusste ich sofort, dass es genau das Richtige war.“

Extra für die Ausstellung gemalt

„Wir sind sehr froh, dass die Werke hier so lange ausgestellt waren“, sagt Christiane Schulze. „Bewohner und Mitarbeiter konnten sich gleichermaßen an diesen einmaligen Darstellungen erfreuen.“ Gerade die Betrachtung dieses Bildes weckte bei den älteren Menschen Erinnerungen, mal gepaart mit Wunschdenken, mal mit Melancholie. Schwelgen in der Rückbesinnung auf schöne Erlebnisse gab es ebenso wie das Vermissen ehemaliger Zeiten.

Paul Dinge, Mitarbeiter im Sozialen Dienst, erläutert: „Die Alltagsbegleiter gehen mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern gerne durch die Ausstellungen. So haben sie die Möglichkeit, trotz der schwierigen Situation Kunst zu genießen. Die Vernissagen sind wirkliche Highlights. Gerade in dem Bild von Kristina Eckel kommt eine Liebe und Zuneigung zum Ausdruck, die ältere Menschen ebenso wie jüngere empfinden.“

Darstellung begeistert Bewohner und Mitarbeiter

Das emotionale Werk begeistert alle und gehört bereits jetzt als fester Bestandteil in die Einrichtung. Vielleicht haben bald auch Besucher die Möglichkeit, die Bildspende zu bewundern.

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