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„Global nachhaltige Kommune“: Netzwerktreffen in der Stadtkirche

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Ariane Bischoff vom Büro für nachhaltige Entwicklung der Stadt Solingen tauschte sich beim dritten Netzwerkstreffen „Global nachhaltige Kommune
Ariane Bischoff vom Büro für nachhaltige Entwicklung der Stadt Solingen tauschte sich beim dritten Netzwerkstreffen „Global nachhaltige Kommune" mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunen aus ganz NRW aus. (Foto: B. Glumm)

SOLINGEN (bgl) – Welchen Beitrag können Kommunen leisten, um die Zielsetzung in Sache globaler Nachhaltigkeit erreichen zu helfen? Und wie können Kommunen auf die Bürger einwirken, damit diese im Sinne eben jener Nachhaltigkeit agieren? Mit diesen Fragen beschäftigten sich jetzt Vertreterinnen und Vertreter von 13 Kommunen aus ganz Nordrhein-Westfalen im Rahmen des dritten Netzwerktreffens „Global nachhaltige Kommune“, das im Veranstaltungssaal der Stadtkirche am Fronhof stattfand. „Wir erörtern hier, wie wir unsere Kommunen zukunftssicher aufstellen können. Und es geht natürlich darum, im globalen Sinne verantwortlich zu handeln“, erklärte Ariane Bischoff vom Büro für nachhaltige Entwicklung der Stadt Solingen. Auf dem Programm stand selbstverständlich auch der Erfahrungsaustausch. Zu Gast waren unter anderem Abordnungen aus den Städten Bonn, Köln und Dortmund sowie aus dem Kreis Steinfurt und Bad Berleburg.

Neben zahlreichen Vorträgen zu verschiedenen Themenfeldern stand auch der direkte Erfahrungsaustausch zwischen den kommunalen Abordnungen auf dem Programm. (Foto: B. Glumm)
Neben zahlreichen Vorträgen zu verschiedenen Themenfeldern stand auch der direkte Erfahrungsaustausch zwischen den kommunalen Abordnungen auf dem Programm. (Foto: B. Glumm)

„Mit vielen kleinen Dingen verändern wir die Welt“

„Mit vielen kleinen Dingen verändern wir die Welt“, machte Ariane Bischoff deutlich. Ein Bewusstsein, das man nicht nur in die Büros der kommunalen Entscheidungsträger, sondern auch in die Köpfe der Menschen tragen will. „Der Bürger muss es umsetzen. Das Angebot muss aber natürlich immer so sein, dass es auch passt“, so Bischoff weiter. Ganz konkret wurde das Beispiel eines Fahrradweges genannt. Dass die Bürger eher zum Drahtesel als zum Autoschlüssel greifen, sei schonmal ganz klar im Sinne globaler Nachhaltigkeit. Aber was nützt der schönste Radweg, wenn ihn niemand nutzt? Auch das Konsumverhalten der Bürger wurde thematisiert. „Was esse ich, was trinke ich und wo kaufe ich das ein? Fairtrade ist ein ganz großes Thema, wenn es um globale Fragen geht“, betonte Ariane Bischoff. Denn es spiele natürlich eine Rolle, ob man regionale Produkte einkaufen würde. Oder ob man im Supermarkt das billigere, dafür aber nicht nachhaltig produzierte Lebensmittel kaufen würde.

„Es wird sehr viele weitere Schritte geben, die gegangen werden müssen“, kündigte Ariane Bischoff an. Denn auch Themen wie „Gender“, Demografie sowie Stadt- und Wirtschaftsentwicklung bedürfen einer genaueren Betrachtung aus global-kommunaler Sicht. Derartiges lässt sich natürlich nicht an einem einzigen Netzwerktag realisieren, weshalb in absehbarer Zeit weitere Treffen der kommunalen Vertreter anberaumt sind.

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