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Hygiene-Aktion für saubere Hände in der St. Lukas Klinik

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Expertenblick in die Blackbox: Moritz Kerlen (li.), Hygienefachkraft der Solinger St. Lukas Klinik, prüft beim Hygiene-Aktionstag unter Schwarzlicht die Händedesinfektion von Klinik-Mitarbeiterin Tanja Hegemann (re.). Einmal mehr kam die Aktion beim Personal und den Besuchern der Klinik sehr gut an. (Foto: © Kplus Gruppe)
Expertenblick in die Blackbox: Moritz Kerlen (li.), Hygienefachkraft der Solinger St. Lukas Klinik, prüft beim Hygiene-Aktionstag unter Schwarzlicht die Händedesinfektion von Klinik-Mitarbeiterin Tanja Hegemann (re.). Einmal mehr kam die Aktion beim Personal und den Besuchern der Klinik sehr gut an. (Foto: © Kplus Gruppe)
Stadtwerke Solingen

SOLINGEN (red) – Wie funktioniert die richtige hygienische Desinfektion der Hände? Antworten auf diese Frage gaben die Experten der Lukas Klinik in Ohligs jetzt bei der Hygiene-Aktion „Tag der Hände“ im Krankenhaus-Foyer an der Schwanenstraße. Die Aktion richtete sich an Mitarbeiter, Besucher und Patienten der Klinik, die zur Kplus Gruppe gehört.

„Die hygienische Desinfektion der Hände gehört zu den besten Methoden, um Infektionen im Krankenhaus zu vermeiden. Die meisten Krankheitserreger werden über die Hände übertragen“, weiß Moritz Kerlen, Hygienefachkraft in der St. Lukas Klinik. Am Infostand im Foyer gab er wichtige Tipps fürs erfolgreiche Desinfizieren.

Mindesteinwirkzeit beträgt 30 Sekunden

Eine Faustregel lautet: Die Mindesteinwirkzeit des Desinfektionsmittels beträgt 30 Sekunden. „Diese Zeit muss man sich nehmen, um das Desinfektionsmittel sorgfältig in den Handinnenflächen und auf dem Handrücken zu verteilen“, sagt der Hygieneexperte. Wichtig ist dabei auch die Menge: „Pro Desinfektion sollten es schon drei Milliliter sein – also eine gute Handvoll. Man darf auf jeden Fall zweimal auf die Dosierpumpe drücken“, rät Moritz Kerlen, „sonst werden Flächen ausgelassen.“

Um genau solche Schwachstellen vor Ort sichtbar zu machen, standen am Infostand zwei Schwarzlichtboxen bereit. Damit ließen sich die jeweiligen Ergebnisse der Handdesinfektion erkennen. „Schwarze Ränder oder Punkte auf der Hand verraten die nicht ausreichend desinfizierten Stellen“, erläutert Elmar Klebert, Leitende Hygienefachkraft in der Kplus Gruppe.

Wissen auffrischen und auch Besucher sensibilisieren

Sein Hygiene-Team lädt regelmäßig zu Hygiene-Schulungen des Personals ein. „Ein öffentlicher Aktionstag frischt dieses Wissen auf und sensibilisiert auch Besucher und Patienten“, sagt Klebert, der sich wünscht, dass die 30-Sekunden Desinfektion der Hände „so alltäglich wie das Anschnallen im Auto“ wird. Die Resonanz bei den Klinik-Mitarbeitern und den Besuchern am Stand war durchweg positiv. Aus gutem Grund wie Moritz Kerlen erklärt: „Die richtige hygienische Händedesinfektion ist für die Gesundheit der Patienten, aber auch für die der Mitarbeiter und deren Angehörigen sehr wichtig – auch beim Verlassen des Krankenhauses.“

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