Start Aktuelles Kliniken-Kooperation mit Leverkusen: Gespräche ruhen

Kliniken-Kooperation mit Leverkusen: Gespräche ruhen

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Das Klinikum an der Gotenstraße ist ein Haus der Maiximalversorgung und wird kommunal getragen. (Archivfoto: © Bastian Glumm)
Das Klinikum an der Gotenstraße ist ein Haus der Maiximalversorgung und wird kommunal getragen. (Archivfoto: © Bastian Glumm)

SOLINGEN (bgl) – Die Gespräche zwischen den Kliniken Solingen und Leverkusen für den geplanten Verbund ruhen derzeit. Das berichtet die Rheinische Post in ihrer aktuellen Lokalausgabe. Demnach habe der Aufsichtsrat des Klinikums Leverkusen und Tochtergesellschaft KLS jetzt getagt und sei zu der Feststellung gekommen, dass man in Solingen noch zu keiner öffentlichen und politischen Meinungsbildung in Sachen Verbund gefunden habe, so die Solinger Morgenpost in ihrer Ausgabe vom Freitag.

Absichtserklärung im Herbst 2018 unterschrieben

Im September vergangenen Jahres unterzeichneten der Leverkusener Oberbürgermeister Uwe Richrath und sein Solinger Amtskollege Tim Kurzbach – sowie die Geschäftsführungen des Klinikums Solingen und Leverkusen – im Archiv der Stadt Leverkusen eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit (wir berichteten). Grund dafür war die wirtschaftliche Schieflage, mit der beide Häuser seit geraumer Zeit zu kämpfen haben. Angedacht sind unter anderem die Zusammenlegung bestimmter Service-Einrichtungen.

Ausgliederung von Pathologie, Labor und Wäscherei

Wie die Rheinische Post weiter berichtet, sei ein weiterer Grund für den Abbruch der Gespräche eine Vertagung von Beschlüssen zur Ausgliederung von Pathologie, Labor und Wäscherei. Darauf hatte sich der Aufsichtsrat des Solinger Klinikums vergangene Woche versändigt. Wir berichten weiter.

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