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Klinikum: Dr. Melanie Benthin verstärkt das Team der Geburtsthilfe

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Dr. Sebastian Hentsch, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Solingen, mit der neuen Oberärztin Dr. Melanie Benthin. (Foto: © Bastian Glumm)
Dr. Sebastian Hentsch, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Solingen, mit der neuen Oberärztin Dr. Melanie Benthin. (Foto: © Bastian Glumm)

SOLINGEN (bgl) – Dr. Melanie Benthin ist neue Oberärztin in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Klinikum Solingen. Damit übernimmt sie nach dem Ausscheiden von Dr. Petrina Felstead die Leitung der Geburtshilfe. Dr. Vito Stancanelli rückt in die Position des leitenden Oberarztes auf. „Dr. Melanie Benthin hat den Schwerpunkt Geburtshilfe, was uns natürlich sehr zu passe kommt, da wir in unserem Haus jährlich rund 1.300 Geburten zählen“, freut sich Prof. Dr. Thomas Standl, medizinischer Geschäftsführer des Klinikums. Benthin verstärkt das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe um Chefarzt Dr. Sebastian Hentsch seit dem 1. April. Zuletzt war sie als Oberärztin an der Landesfrauenklinik in Wuppertal im Einsatz.

Expertin für Geburtshilfe und Perinatalmedizin

„Mit Dr. Benthin können wir das Fach Gynäkologie und Geburtshilfe noch kompetenter und noch runder abbilden“, betont Standl. Melanie Benthin führt die Zusatzbezeichnungen für spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin. Mit der Urogynäkologie und langjähriger Beckenbodensprechstunde, inklusiver aller gängigen operativen Methoden, bringt Benthin einen zweiten Schwerpunkt mit nach Solingen. Dieses Angebot soll im Klinikum Solingen auch nach einem möglichen Verbund mit dem Leverkusener Klinikum bestehen bleiben. „Es war nie eine Frage, ob wir in Solingen weiterhin eine Frauen- und Kinderklinik betreiben werden. Beide Kliniken, beide Fächer werden in beiden Städten bleiben“, so Prof. Dr. Thomas Standl.

Anhaltender Trend zum Kaiserschnitt

„Trotz des anhaltenden Trends zur Sectio versuchen wir die vaginale Geburtshilfe gut zu unterstützen und auch die vaginale Beckenendlage bei Geburten möglich zu machen für Frauen, die das möchten“, zeigt Dr. Melanie Benthin auf. Damit folgt die Klinik einer Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO, Kinder möglichst „normal“ auf die Welt zu bringen und – wo es angezeigt ist – auf einen Kaiserschnitt zu verzichten. „Es ist tatsächlich so, dass sich nur wenige Krankenhäuser diese Expertise erhalten haben und es sogar zu einer Art Tourismus zu Kliniken gekommen ist, die sich auf den Kaiserschnitt spezialisiert haben“, berichtet Benthin. In Deutschland werden rund 30 Prozent der Kinder per Sectio zur Welt gebracht.

Unterschiedliche Möglichkeiten zur Entbindung im Kreißsaal

Dr. Melanie Benthin hat zwei Kinder und lebt mit ihrer Familien in Wuppertal-Cronenberg. Seit 2007 ist sie Fachärztin für Gynäkologie, 2012 wurde sie Oberärztin der Landesfrauenklinik in Wuppertal. Die Geburtsklinik im Klinikum besteht aus der Entbindungsstation mit Kreißsaal und Warteräumen für die Angehörigen sowie einer Neugeborenenstation. Unterschiedliche Möglichkeiten zur Entbindung stehen im Kreißsaal zur Auswahl. Bereits weit vor der Geburt können die werdenden Eltern an Kreißsaalführungen teilnehmen und sich in verschiedenen Kursen auf ihre künftige Aufgabe behutsamen vorbereiten.

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