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Klinikum: Endoprothetikzentrum erweitert Angebot

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Das Team des Endoprothetikzentrums am Klinikum Solingen: v.li. Dr. Thomas Fröhlich, Prof. Dr. Sascha Flohé, Dr. Norbert Gärtig, Dr. Henning Quitmann und Dr. Oliver Voß. (Foto: © Bastian Glumm)
Das Team des Endoprothetikzentrums am Klinikum Solingen: v.li. Dr. Thomas Fröhlich, Prof. Dr. Sascha Flohé, Dr. Norbert Gärtig, Dr. Henning Quitmann und Dr. Oliver Voß. (Foto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (bgl) – Das Endoprothetikzentrum (EPZ) der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie am Städtischen Klinikum baut sein Angebot aus. Dr. Henning Quitmann aus dem Bergischen Gelenkzentrum ergänzt als weiterer Hauptoperateur ab sofort das Team der Solinger Klinik. Mit seiner Expertise bringt er als Leitender Arzt für minimalinvasive Endoprothetik unter anderem das Verfahren der minimalinvasiven Hüftprothesen mit ins Klinikum, die über einen „Superpath-Zugang“ implantiert werden. Dr. Henning Quitmann hat für das Endoprothetikzentrum zudem ein neues Implantatesystem eingeführt.

Minimalinvasive Endoprothetik neu im Klinikum

„Bei der minimalinvasiven Endoprothetik mit dem ,Superpath-Zugang´ hat man die Möglichkeit, noch weichteilschonender zu arbeiten“, freut sich Dr. Oliver Voß, Leiter des Endoprothetikzentrums im Klinikum. Weitere Vorteile der innovativen Operationsmethode: während der OP wird der Blutverlust minimiert. Angestrebt wird eine möglichst schmerzfreie Frühmobilisation des Patienten mit Erreichen einer raschen Vollbelastung und einer langen Standzeit.

Im Endoprothetikzentrum am Klinikum Solingen werden jährlich über 350 künstliche Hüft-, Knie- und Schultergelenke implantiert und auch entsprechende Wechseloperationen durchgeführt. (Foto: © Bastian Glumm)
Im Endoprothetikzentrum am Klinikum Solingen werden jährlich über 350 künstliche Hüft-, Knie- und Schultergelenke implantiert und auch entsprechende Wechseloperationen durchgeführt. (Foto: © Bastian Glumm)

„Es liegen keine Drainagen mehr, es gibt keine Schmerzkatheter mehr, so dass man deutlich früher laufen kann. Es sind viele kleine Bausteine, die die Verweildauer bei solchen Patienten verkürzen“, erklärt Prof. Dr. Sascha Flohé, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie am Klinikum.

Allerdings muss auch bei einer minimalinvasiven Hüft-OP geschnitten werden. Das aber in sehr viel geringerem Umfang, als das bei der klassischen Methode zur Implantation einer Hüftgelenksprothese der Fall ist. „Die Blutungsneigung ist bei dieser Methode deutlich zurückgegangen, man braucht sehr viel weniger Blutkonserven“, betont Dr. Oliver Voß. Seit diesem Jahr ist zudem Dr. Norbert Gärtig von der Chirurgischen Gemeinschaftspraxis an der Birker Straße ebenfalls als Hauptoperateur für das EPZ im Einsatz.

Jährlich über 350 künstliche Hüft-, Knie- und Schultergelenke

Im Endoprothetikzentrum der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie am Städtischen Klinikum Solingen werden jährlich über 350 künstliche Hüft-, Knie- und Schultergelenke implantiert und auch entsprechende Wechseloperationen durchgeführt. Das EndoProthetikZentrum am Städtischen Klinikum Solingen wurde 2014 als eines der ersten in der Region entsprechend den Vorgaben der Initiative EndoCert der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie zertifiziert.

Endoprothetikzentrum: Telefonaktion am 19. Oktober

Was geht orthopädisch? Wann ist ein Implantat zu empfehlen? Welche Operationsmethoden gibt es? Wie verläuft der Eingriff? Was passiert danach? Auf diese und alle weiteren Fragen im Zusammenhang mit Gelenkverschleiß an Hüfte und Knie gehen die Fachärzte der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie am Klinikum im Rahmen einer Telefonaktion ein. Dr. Oliver Voß, Oberarzt der Klinik und Leiter des zertifizierten Endoprothetikzentrums, und seine Oberarztkollegin Dr. Ellen Abendroth, Operateurin im Endoprothetikzentrum, stehen am Mittwoch, 19. Oktober, von 13 bis 17 Uhr, allen Betroffenen und Interessierten für Konsultationen und Rückfragen zur Verfügung.

Interessierte erreichen die Ärzte unter den Rufnummern:

0152 225 223 12 und 0152 225 223 00

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