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Lichterzauber 2018: Gräfrather Marktplatz wird zur Traumlandschaft

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Wieder war die Lichtschau das Highlight des Abends. Sie lag in den bewährten Händen von Patrick Schmidt und Max Michalek. (Foto: © Martina Hörle)
Wieder war die Lichtschau das Highlight des Abends. Sie lag in den bewährten Händen von Patrick Schmidt und Max Michalek. (Foto: © Martina Hörle)

SOLINGEN (mh) – Auch der achte Gräfrather Lichterzauber hatte zog wieder Scharen von Besuchern in den historischen Ortskern. Lichtinstallationen sorgten neben unzähligen Kerzen für stimmungsvolle Beleuchtung und farbige Glanzlichter. Wie bereits im vergangenen Jahr gab es eine grandiose Lichtschau. Sie lag in den bewährten Händen von Patrick Schmidt und Max Michalek, die mit ihrer Inszenierung nicht nur den Marktplatz, sondern auch die Treppe, die hoch zur Kirche führt, in ihre Darbietung mit einbezogen. Zu den Klängen von David Gilmour und Queen verwandelte sich der Himmel in ein Farbenmeer.

Himmel wird zum Farbenmeer

In der Evangelischen Kirche präsentierte Künstler und Galerist Dirk Balke seinen Kurzfilm “Eine Spur durch Gräfrath“. Dieser Film ist anlässlich des vergangenen KulturMorgens entstanden. Zu dem Event hatte der Künstler die ehemalige Strecke der Straßenbahn durch Gräfrath mit pinkfarbener Sprühkreide nachgesprüht und dazu an markanten Punkten die Ansichten von früher aufgestellt. „Die Resonanz auf diese Aktion war durchweg positiv“, verriet Balke. Damit habe er genau den beabsichtigten Effekt erzielt. Aus Aufnahmen mit Drohne und Kopfkamera sowie zahlreichen Bildern aus dem Stadtarchiv hat der Künstler diesen siebenminütigen Film zusammengeschnitten und mit Musik von „Super Tramp“ unterlegt.

Der Marktplatz und die Treppe zur Kirche waren in die Illuminierung einbezogen worden. Es wirkte wie eine Traumlandschaft. (Foto: © Martina Hörle)
Der Marktplatz und die Treppe zur Kirche waren in die Illuminierung einbezogen worden. Es wirkte wie eine Traumlandschaft. (Foto: © Martina Hörle)

Derweil sorgte draußen Marius Trapp für tolle Stimmung. Der Saxofonsolist wechselte mit Jannik Föste (Pop Unplugged) und der Singer/Songwriterin Franzi Rockzz während des Abends mehrfach die insgesamt sieben Standorte. Auch das Bandoneon-Orchester, das einzige noch existierende im Ruhrgebiet, erntete für seine Darbietungen reichlich Beifall.

Weitere musikalische Darbietungen gab es in den Höfen und Ateliers. Bei Koester & Lauster schaffte die Gruppe „Mystical Sounds“ mit ihren Didgeridoos und anderen Klanginstrumenten eine unwirklich anmutende Atmosphäre. Ein feuerspeiender Drache bewachte die märchenhafte Szenerie. Christina Koester hatte sich dem Thema „Prägung“ gewidmet und aus den unterschiedlichsten Materialien wie Keramik, Papier, Holz, Alabaster, Gips und Bronze Objekte erstellt. „Ich bin nicht auf ein bestimmtes Material festgelegt“, so die Künstlerin. „Mich fasziniert es zu sehen, wie alles auf seine eigene Weise reagiert.“ An diesem Abend stellte eine befreundete Künstlerin, die Bühnenplastikerin Stephanie Frost aus Köln, ebenfalls einige ihrer Arbeiten aus. Sie beschäftigt seit einigen Jahren intensiv mit Metallbearbeitung und hat aus dünnem Blech menschliche Motive herausgearbeitet.

Mit Taschenlampen im Museum

Zwischen 19:30 und 22 Uhr bot das Klingenmuseum jede halbe Stunde die beliebten Taschenlampenbegehungen an, bei denen das Museum einmal auf eigene Faust erkundet und aus einem anderen Blickwinkel heraus entdeckt werden kann. Maler André Peer projizierte eine Reihe seiner Gräfrather Motive als Dia-Show auf das De Leuw Haus. Zu späterer Stunde boten die Brassel schwungvolle Streetmusic.

Ein feuerspeiender Drache bewachte die Szene. Bei Koester & Lauster schaffte die Gruppe „Mystical Sounds“ mit ihren Klanginstrumenten eine besondere Atmosphäre. (Foto: © Martina Hörle)
Ein feuerspeiender Drache bewachte die Szene. Bei Koester & Lauster schaffte die Gruppe „Mystical Sounds“ mit ihren Klanginstrumenten eine besondere Atmosphäre. (Foto: © Martina Hörle)

JACK SONO dieses Jahr ganz groß als Durstlöscher. Reihenweise warteten dicke Henkel-Gläser darauf, mit selbstgemachtem Eistee gefüllt zu werden. Leckermäuler freuten sich über Mohrenköpfe und Popcorn. Heike Buschkotte-Leichsenring vom Atelier Bukolei hatte aus alten Zeitschriften bunte Lichttüten gezaubert. Jede Seite anders – mit Bild oder einem kleinen Gedicht. Manchmal auch der Teil eines Rezeptes.

Brassel mit schwungvoller Streetmusic

Die Gräfrather“ (Gastronomen, Künstler und Einzelhändler) hatten wieder einmal großartige Arbeit geleistet. Lange Tischreihen waren draußen aufgebaut, die von den Besuchern gerne angenommen wurden. Überall der Duft der verschiedensten Köstlichkeiten. Da musste keiner hungrig bleiben. Das Wetter spielte auch mit. Rundum herrschte eine großartige Stimmung. Und Gräfrath versank an diesem Abend in einem bunten Lichtermeer.

Hier unser Album mit Impressionen des Abends.

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