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Lukas Klinik: Erfolgreiche Behandlung der Refluxerkrankung

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Vor 13 Jahren begab sich Ursel Steiniger in Behandlung bei Dr. Markus Meibert in der St. Lukas Klinik. Sie litt an einem Reflux, den der Chirurg operativ behandelte. Heute kann die 65-Jährige wieder lachen. (Foto: © Bastian Glumm)
Vor 13 Jahren begab sich Ursel Steiniger in Behandlung bei Dr. Markus Meibert in der St. Lukas Klinik. Sie litt an einem Reflux, den der Chirurg operativ behandelte. Heute kann die 65-Jährige wieder lachen. (Foto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (bgl) – Gut anderthalb Jahre litt Ursel Steiniger unter Aufstoßen und Sodbrennen, bis sie es nicht mehr aushielt. Ihr Hausarzt konnte der heute 65-jährigen Leichlingerin nicht helfen, weshalb sie sich an Dr. Markus Meibert in der Ohligser St. Lukas Klinik wandte. „Ich hatte ständig Aufstoßen und es brannte, man hatte keinen Spaß mehr am Essen und Trinken. Das war keine Lebensqualität mehr“, erinnert sich Ursel Steiniger. Das war im Jahr 2005. Meibert diagnostizierte eine Refluxerkrankung und konnte mit einem minimalinvasiven Eingriff seiner Patientin helfen. Seit 13 Jahren ist Ursel Steiniger beschwerdefrei.

„Mit dieser Erkrankung beschäftige ich mich bereits seit vielen Jahren“, sagt Dr. Markus Meibert, Chefarzt der Chirurgie in der St. Lukas Klinik. Grundsätzlich fließt bei einem Reflux Magensäure in die Spreiseröhre, was für Aufstoßen und Brennen sorgt. Die Ursachen für einen Reflux, bei der der Verschluss zwischen Magen und Speiseröhre nicht mehr richtig funktioniert, können vielfältig sein.

Ursachen für den Reflux sind vielfältig

Angefangen bei falscher Ernährung und Fettleibigkeit, dem übermäßigen Konsum von Tabak und Alkohol bis hin zu Stress oder einer krankhaften Verhärtung des Gewebes (Sklerose) können zahlreiche Umstände der Auslöser für eine Refluxerkrankung sein. „In der Regel ist aber ein Zwerchfellbruch der Fall“, betont Dr. Markus Meibert. Bis zu 80 Patienten jährlich behandelt das chirurgische Team der Lukas Klinik im Jahr.

Auf diese Weise konnten seit Amtsantritt von Markus Meibert bereits rund 1.000 Patienten erfolgreich behandelt werden. Helfen Medikamenten (Protonenpumpenhemmer) nicht mehr, muss operiert werden. Die Operationen finden minimalinvasiv statt, so dass lediglich fünf kleine Einschnitte auf der Bauchdecke des Patienten vorgenommen werden müssen. Bei der Fundoplikatio wird von den Chirurgen aus dem oberen Magenanteil eine Manschette gebildet, die um den Verschlussmechanismus gelegt wird.

Minimalinvasive Operation dauert rund eine Stunde

Gleichzeitig wird am Zwerchfell ein Netz aus Kunststoff eingepflanzt, das den Bruch verschließen und stabilisieren soll. Die Operation dauert rund eine Stunde. Lediglich vier Tage müssen Refluxpatienten im Krankenhaus bleiben. Der Reflux ist weit verbreitet. Rund zehn Prozent der Gesamtbevölkerung leiden darunter. Bleibt dieser unbehandelt, kann es sogar zu einer Krebserkrankung im unteren Bereich der Speiseröhre kommen (Barrett-Ösophagus).

Ursel Steiniger litt sogar unter einem Volumenreflux, bei dem mitunter das runtergeschluckte Essen wieder im Mundraum landen konnte. „Die Beschwerden waren nach der Operation aber sofort weg“, erinnert sich die ehemalige Patientin. Insofern war die Frage, ob sie den Eingriff wieder vornehmen lassen würde, eher rhetorischer Natur: „Ja, auf jeden Fall“, unterstrich sie mit einem Lächeln.

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