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Maikundgebung zum Tag der Arbeit auf dem Neumarkt

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Das Motto der diesjährigen Maikundgebung lautete: „Wir sind viele. Wir sind eins.“ Mehrere Hundert Menschen nahmen am Demonstrationszug durch die Solinger City und der anschließenden Kundgebung auf dem Neumarkt teil. (Foto: © B. Glumm)
Das Motto der diesjährigen Maikundgebung lautete: „Wir sind viele. Wir sind eins.“ Mehrere Hundert Menschen nahmen am Demonstrationszug durch die Solinger City und der anschließenden Kundgebung auf dem Neumarkt teil. (Foto: © B. Glumm)
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SOLINGEN (bgl) – So mancher tanzte gestern beschwingt in den Mai und das sogar bei frühsommerlichen Witterungsverhältnissen in Solingen. Wer allerdings dachte, am Tag der Arbeit auf dem Neumarkt so weitermachen zu können, der wurde von Petrus bitter enttäuscht, denn der Wettergott war an diesem Montag kein Gewerkschafter. Trotz des ungemütlichen Wetters mit Regen kamen mehrere Hundert Menschen zur Maikundgebung des Stadtverbands des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zusammen, um gemeinsam den Tag der Arbeit zu begehen.

Los ging es bereits vormittags am ehemaligen Gewerkschaftshaus an der Birker Straße, wo sich ein Demonstrationszug formierte. Dieser marschierte über den Werwolf und die Kölner Straße hinauf zum Neumarkt. Dort wurden von zahlreichen Gruppen, Initiativen und Vereinen ein Informations- und auch ein kulinarisches Programm angeboten. Das Motto der diesjährigen Maikundgebung lautete: „Wir sind viele. Wir sind eins.“

Motto: „Wir sind viele. Wir sind eins.“

In einer ausführlichen Rede wandte sich Peter Horn, Vorsitzender des DGB-Stadtverbandes Solingen, an die Versammelten. „Wir feiern heute ein multikulturelles Fest, wir feiern uns, wir feiern unsere Arbeit, die wir ein ganzes Jahr geleistet haben und wir feiern das, was wir erreicht haben“, so Horn in seiner Ansprache. Dazu gehöre die Fünftagewoche ebenso, wie Urlaub, die Sozialversicherungen und Arbeitnehmerrechte.

Von einer Bühne aus wurden auf dem Neumarkt Ansprachen gehalten. Zunächst wandte sich Peter Horn, DGB-Vorsitzende rin Solingen, an die Versammelten. (Foto: © B. Glumm)
Von einer Bühne aus wurden auf dem Neumarkt Ansprachen gehalten. Zunächst wandte sich Peter Horn, DGB-Vorsitzende rin Solingen, an die Versammelten. (Foto: © B. Glumm)

„Diese Rechte haben wir erstritten. Das ist alles nicht selbstverständlich“, blickte der Gewerkschafter zurück auf die gesammelten Meriten der Vergangenheit. Naturgemäß ging es am Tag der Arbeit in allererster Linie um Themen rund um die Arbeit. Dazu gehöre beispielsweise Leiharbeit und Mindestlohn. Aber auch Migration und die Situation der Flüchtlinge wurden auf dem Neumarkt besprochen.

Mangel an Ausbildungsplätzen im Fokus

Oberbürgermeister Tim Kurzbach forderte in seiner Ansprache sehr viel mehr Solidarität in der Gesellschaft. „Wir sind viele. Wir sind eins. Das bedeutet für mich auch daran zu erinnern, dass wir viele Menschen in unserer Gesellschaft haben, die es nicht leicht haben, für die wir zu kämpfen haben“, so der Oberbürgermeister. Kurzbach betonte, dass man in der Klingenstadt ein Problem mit dem aktuten Mangel an Ausbildungsplätzen habe.

Oberbürgermeister Tim Kurzbach forderte in seiner Rede mehr gesellschaftliche Solidarität. (Foto: © B. Glumm)
Oberbürgermeister Tim Kurzbach forderte in seiner Rede mehr gesellschaftliche Solidarität. (Foto: © B. Glumm)

„Ich appelliere am 1. Mai, am Tag der Arbeit, an alle Solingerinnen und Solinger darüber nachzudenken, wo wir Ausbildungsplätze schaffen können. Wir brauchen eine Perspektive gerade für die jungen Menschen in unserer Heimatstadt“, betonte das Stadtoberhaupt. Tim Kurzbach äußerte zudem die Hoffnung, dass ein gesellschaftlicher Diskurs intensiviert werden würde und man „mehr miteinander spricht“.

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