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Museen in Solingen und Krakau vertiefen Kooperation

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Das Museum für Gegenwartskunst ist in der ehemaligen Fabrik
Das Museum für Gegenwartskunst ist in der ehemaligen Fabrik "Emalia" des deutschen Industriellen und "Gerechten unter den Völkern" Oskar Schindler im polnischen Krakau untergebracht. (Archivfoto: © Bastian Glumm)

SOLINGEN (red) – Die Stadt Krakau hat den Kurator des Zentrums für verfolgte Künste, Jürgen Kaumkötter, in den Aufsichtsrat des MOCAK Museum für Gegenwartskunst Krakau berufen. „Es ist eine große Ehre, diese Funktion als erster Ausländer in einem polnischen Museum zu erhalten. In den beiden Museen leben wir die Idee Europa tagtäglich“, so der Solinger Kurator zu seiner Berufung.

Gemeinsame Ausstellungen und Bücher

„Die Europäische Union ist nicht nur Regelwerk, sondern das Miteinander der Zivilgesellschaft – und das funktioniert“, sagte der Kunsthistoriker auf der konstituierenden Aufsichtsrats-Sitzung am 5. Januar. Die Stadt Krakau und das MOCAK festigen und vertiefen nun die erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Museen. Seit der Gründung des Zentrums im Jahre 2015 haben sie gemeinsam neun Ausstellungen, sieben Bücher und den Dokumentarfilm „Kichka. Life is a Cartoon“ realisiert.

Große Ausstellung zum 75. Jahrestag des Kriegsendes

2019 werden sie unter dem Titel „Im Heimweh ist ein blauer Saal“ Collagen der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller zeigen. Eine große Ausstellung zum 75. Jahrestag des Kriegsendes, im Herbst 2019 in Polen und ab Mai 2020 in Solingen, sowie die erste Ausstellung über die Künstlerin Else Lasker-Schüler in Polen sind geplant.

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