Start Aktuelles Nach „Friederike“: Viehbachtalstraße bis Freitagmorgen gesperrt

Nach „Friederike“: Viehbachtalstraße bis Freitagmorgen gesperrt

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Sturmtief
Sturmtief "Friederike" hat in Solingen seine Spuren hinterlassen. Feuerwehr, THW und Einsatzkräfte der Stadt sind noch mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. (Foto: © Das SolingenMagazin)
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SOLINGEN (red) – Sturmtief „Friederike“ ist vorübergezogen, hat aber Spuren hinterlassen, die die Solinger auch morgen noch beschäftigen werden: So bleibt nach Mitteilung der Solinger Feuerwehr von Donnerstagabend die Viehbachtalstraße mindestens bis in den Freitagmorgen hinein gesperrt. Astwerk ist auf die Straße gefallen, Bäume in den Böschungen, die der Sturm in Mitleidenschaft gezogen hat, müssen bei Tageslicht auf ihre Standfestigkeit kontrolliert, die Fahrbahn gereinigt werden.

175 Einsätze für die Feuerwehr

Weiterhin gesperrt bleibt auch der Balkhauser Weg bzw. die Glüderstraße in Richtung Witzhelden ab dem Campingplatz. Stillstand auch bei der Bahn: Immer noch hängen Bäume in der Oberleitung, so dass weder die S1 noch Regionalverkehr nach Köln fahren kann. Insgesamt waren im Laufe des Tages nach Angaben von Feuerwehrsprecher Michael Einhoff 150 Feuerwehrangehörige in 175 Einsätzen im Solinger Stadtgebiet gebunden.

Fast alle SWS-Linien wieder im normalen Betrieb

Verstärkt wurden sie von 18 Mitarbeitern der Technischen Betriebe Solingen und sechs Beschäftigten des Stadtdienstes Grün sowie 16 Angehörigen des Technischen Hilfswerkes. „Nahezu normalen Betrieb“ meldete am Abend Silke Rampe von den Verkehrsbetrieben der Stadtwerke: Mit Ausnahme einer Sperrung auf der Löhdorfer Straße fuhren alle Linien wieder ihre bekannten Linienwege. Die Busse der betroffenen Linie 685 und 686 verkehren wieder zwischen Schmalzgrube und Haltestelle Siebels über die Schorberger Straße und Friedenstraße nach Aufderhöhe sowie Retour.

Oberleitungsnetz bleibt weiter stromlos

Es entfallen die Haltestellen Straßen, Jammertal und Steindorf. Mit Verspätungen sei allerdings bis zum späten Abend (Donnerstag, 18. Januar) zu rechnen, da alle Busse erst langsam wieder in ihren Takt kämen. Stromlos bleibt allerdings weiterhin das Oberleitungsnetz, damit die Feuerwehr ungehindert arbeiten kann. Im Laufe des Freitag wird der Busbetrieb voraussichtlich den Normalbetrieb mit Einsatz aller O-Busse aufnehmen können.

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