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Oberbürgermeister Kurzbach Ehrenmitglied im SAPV-Förderverein

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Feierten gemeinsam die Ehrenmitgliedschaft des OBs im Garten der Palliativstation des Klinikums: v.li. Nina Perschke (Mitarbeiterin SAPV-Team), Eckard Rieger (Vorstandsmitglied SAPV-Förderverein / Krankenhaus Bethanien), Prof. Dr. med. Thomas Standl (Vorstandsvorsitzender SAPV-Förderverein, Medizinischer Geschäftsführer Klinikum Solingen), Oberbürgermeister Tim Kurzbach, Dr. Martina Marchese (Geschäftsführerin SAPV-Team) und Michael Druckrey (Vorstandsmitglied SAPV-Förderverein). (Foto: © Bastian Glumm)
Feierten gemeinsam die Ehrenmitgliedschaft des OBs im Garten der Palliativstation des Klinikums: v.li. Nina Perschke (Mitarbeiterin SAPV-Team), Eckard Rieger (Vorstandsmitglied SAPV-Förderverein / Krankenhaus Bethanien), Prof. Dr. med. Thomas Standl (Vorstandsvorsitzender SAPV-Förderverein, Medizinischer Geschäftsführer Klinikum Solingen), Oberbürgermeister Tim Kurzbach, Dr. Martina Marchese (Geschäftsführerin SAPV-Team) und Michael Druckrey (Vorstandsmitglied SAPV-Förderverein). (Foto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (red) – Auf der Palliativstation des Klinikums hat Oberbürgermeister Tim Kurzbach jetzt eine Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft im SAPV-Förderverein in Empfang genommen. Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Thomas Standl und die Vorstandsmitglieder Dr. Martina Marchese (Geschäftsführerin SAPV-Team), Eckhard Rieger (Krankenhaus Bethanien) und Michael Druckrey (Geschäftsführer SAPV-Team) freuten sich über die prominente Unterstützung.

Begründet mit seinem christlichen Glauben und der Botschaft „Das Leben ist stärker als der Tod“ versprach Oberbürgermeister Kurzbach mit seinem Engagement das Anliegen der Palliativversorgung für Schwerstkranke und Sterbende in Solingen nach Kräften zu fördern.

Zusammenspiel aus Medizin und Pflege

Die Betreuung von Palliativpatienten im stationären wie im ambulanten Bereich ist ein Zusammenspiel aus Medizin, Pflege und zahlreichen ergänzenden Angeboten, wie Seelsorge, Kunst- oder Musiktherapie. In Solingen setzen sich alle drei Kliniken und Krankenhäuser, das Spezialisierte Ambulante Palliativteam (SAPV-Team) und das Palliative Hospiz gemeinsam dafür ein, dass schwerstkranke Menschen und deren Familie in der letzten Phase einer unheilbaren Krankheit nicht alleine gelassen werden. Gemeinsames Ziel aller an der Versorgung beteiligten Akteure ist, der den Patienten verbleibenden Lebenszeit eine möglichst gute Qualität zu geben.

Der Garten der Palliativstation im Klinikum lädt zum Verweilen ein. (Foto: © Bastian Glumm)
Der Garten der Palliativstation im Klinikum lädt zum Verweilen ein. (Foto: © Bastian Glumm)

Viele Hilfsangebote für die Linderung der körperlichen, seelischen und sozialen Belastungen, die mit der Krankheit verbunden sind, sind ausschließlich mit ehrenamtlichem Engagement möglich. Aus diesem Grund geht es den Solinger Partnern im palliativen Netzwerk darum, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Krankheit und Sterben zum Leben gehören. Der SAPV-Förderverein, der vor gut vier Jahren zusammen mit dem Palliativteam Solingen gegründet wurde, verschreibt sich dieser Aufgabe.

Gemeinschaft unterschiedlicher Einrichtungen

„In der Palliativmedizin geht es um die Betreuung von Patienten mit einer weit fortgeschrittenen, nicht mehr heilbaren Erkrankung, denen nur noch eine begrenzte Lebenserwartung bleibt. Es geht hier vor allem um eine Linderung der Beschwerden und um die Lebensqualität, gemäß dem Leitsatz der Grande Dame der Hospizbewegung Cicely Saunders: Es geht nicht darum dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben. Wenn es für die Kranken keine Hoffnung auf Heilung mehr gibt, so bleibt ihnen doch die Hoffnung, nicht leiden zu müssen“, fasst SAPV-Geschäftsführerin Dr. Martina Marchese zusammen.

Das Palliativteam Solingen ist eine Gemeinschaft unterschiedlicher Berufsgruppen und Einrichtungen, denen Palliativversorgung am Herzen liegt. Der Förderverein bringt neue Projekte auf den Weg, die durch die derzeitigen Strukturen der Regelversorgung nicht finanziert sind. Die Aufgaben werden ausschließlich aus Spenden finanziert. Deshalb ist der Verein auf privates Engagement und die Unterstützung von Freunden und Förderern angewiesen. Das Ziel ist es, die medizinische, therapeutische und pflegerische Qualität der Patientenversorgung weiter zu steigern und den Patienten in Solingen die bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen.

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