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Polizei: Die Gesichter des Bezirksdienstes auf einer Karte

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Ziehen in Sachen Sicherheit an einem Strang und präsentierten jetzt die neue Karte des Bezirksdienstes: v.li. Robert Hall, Leiter der Polizeiinspektion Solingen, Ordnungsdezernent Jan Welzel und Michael Arning, Leiter des Bezirksdienstes in Solingen. (Foto: B. Glumm)
Ziehen in Sachen Sicherheit an einem Strang und präsentierten jetzt die neue Karte des Bezirksdienstes: v.li. Robert Hall, Leiter der Polizeiinspektion Solingen, Ordnungsdezernent Jan Welzel und Michael Arning, Leiter des Bezirksdienstes in Solingen. (Foto: B. Glumm)

SOLINGEN (bgl) – Die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Polizei ist traditionell eng und gut. Das betonte Ordnungsdezernent Jan Welzel am Mittwochnachmittag auf einem Pressetermin im Rathaus, wo die neueste „Frucht“ dieser Kooperation präsentiert wurde. Auf einem interaktiven Stadtplan können die Solinger ab sofort schnell und einfach alle in der Klingenstadt diensttuenden Bezirksbeamten mit entsprechenden Kontaktdaten auf der städtischen Homepage im Internet abrufen. Der Clou: Von jedem Beamten ist auch ein Passfoto hinterlegt. „Mir war es wichtig, dass der Bezirksbeamte auch ein Gesicht bekommt. Das baut beim Bürger vielleicht auch etwas die Hemmungen ab“, erklärte Polizeihauptkommissar Michael Arning, Leiter des Bezirksdienstes in Solingen. Neben der Online-Version finden sich großformatige Ausdrucke der Karte im Rathaus und in den Räumen der Polizeiinspektion Solingen.

Karte wird immer auf dem aktuellsten Stand gehalten

„Die Polizei möchte bewusst und gewollt flächenmäßig präsent sein. Diese Karte macht deutlich, wer ist wo und für was zuständig“, freute sich Jan Welzel. Während der Stadtdienst Vermessung und Kataster die Infrastruktur für die Herstellung der Karte zur Verfügung stellte, ist die Polizei Produzent und Herausgeber. Die Karte soll jetzt immer auf dem aktuellsten Stand gehalten werden, wenn Beamte versetzt werden oder in den Ruhestand gehen und neue Gesichter ihre Posten übernehmen.

Übersichtlich präsentiert sich die brandneue Karte mit den Beeamten des Bezirksdienstes der Polizei in Solingen. Neben den Kontaktdaten sind auch Fotos der Polizisten hinterlegt. (Karte: Stadt Solingen/Polizei)
Übersichtlich präsentiert sich die brandneue Karte mit den Beamtinnen und Beamten des Bezirksdienstes der Polizei in Solingen. Neben den Kontaktdaten sind auch Fotos der Polizisten hinterlegt. (Karte: Stadt Solingen/Polizei)

„Mir ist es sehr wichtig, den Bezirksdienst stark zu halten. Mit dieser Karte sind wir in der Polizeiinspektion Solingen allerdings etwas vorgeprescht“, sagte Solingens Polizeichef Robert Hall. Ähnliches gebe es in Wuppertal in Remscheid noch nicht. Die Beamten des Bezirksdienstes sind direkte Ansprechpartner für die Bürger und oft zu Fuß in ihrem Revier unterwegs. Zu ihren Aufgaben gehört unter anderem der regelmäßige Besuch von Schulen, Kindergärten und Veranstaltungen. Die Bezirkspolizisten kümmern sich zudem um Einbruchsopfer und vollstrecken Haftbefehle

Sicherheitskonzept für Solingen auf den Weg bringen

Jan Welzel würde sich wünschen, die Kooperation seiner Ordnungsbehörde mit der Polizei weiter zu intensivieren. Dazu soll ein Sicherheitskonzept in den Rat der Stadt Solingen eingebracht werden. Demnach sollen dann 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes im Schichtdienst auf Streife gehen. „Und das im verzahnten Takt mit der Polizei“, so Dezernent Welzel. Damit soll einerseits für mehr Präsenz und Sicherheit auf der Straße gesorgt werden. Gleichzeitig soll das aber auch für Entlastung bei der Polizei sorgen, da Bagatelldelikte von den Angehörigen des Stadtdienstes Ordnung bearbeitet werden könnten. „Die Stadt Solingen wird aber nicht in der Kriminalitätsbekämpfung tätig sein. Das ist nicht die Aufgabe der Kommune, das ist Aufgabe der Polizei“, machte Welzel deutlich, der betonte, dass seine Mitarbeiter zwar rechtlich auf Augenhöhe mit der Polizei agieren sollen, dabei aber keine Waffen tragen werden. Eine Umstrukturierung des Stadtdienstes Ordnung in diese Richtung könne nach Aussage des Dezernenten „zwei bis drei Jahre“ dauern.

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