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Positives Jahresergebnis bei den Stadtwerken

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Die Stadtwerke Solingen (SWS) haben ihren Sitz an der Beethovenstraße. (Foto: © Stadtwerke Solingen)
Die Stadtwerke Solingen (SWS) haben ihren Sitz an der Beethovenstraße. (Foto: © Stadtwerke Solingen)
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SOLINGEN (red) – Die Stadtwerke Solingen haben im Geschäftsjahr 2016/17 für das Gesamtunternehmen einen Jahresüberschuss in Höhe von 3,8 Millionen Euro erwirtschaftet. Dieser Jahresüberschuss liegt um 1,7 Millionen Euro über dem Planwert und übertrifft damit das Vorjahresergebnis sogar noch einmal um 0,6 Millionen Euro. Sowohl die Versorgung wie auch der Verkehrsbetrieb haben zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. Während der Verkehrsbetrieb gegenüber dem Plan um 0,1 Millionen Euro und dem Vorjahr um 0,4 Millionen Euro besser abschloss, bilanziert auch die Versorgung jeweils deutlich höher mit einem Plus von 1,6 Millionen Euro zum Plan und 0,2 Millionen Euro zum Vorjahr.

Zukunftsthema Digitalisierung

„Wir haben uns im Geschäftsjahr 2016/17 erneut gut am Markt behauptet. Das Jahresergebnis ist dabei vor allem durch Sonderfaktoren wie Rückstellungsauflösungen und den guten operativen Geschäftsverlauf beeinflusst worden“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Schwarberg. Dennoch dürfe man sich darauf nicht ausruhen. Ein zentrales Zukunftsthema sei unter anderem die Digitalisierung. In diesem Bereich hat der Gesetzgeber den Weg zum „Smart Meter“, also dem intelligenten Zähler, geebnet.

Nicht nur hier sieht der Energieversorger geschäftliche Ansatzpunkte für digitale Geschäftsmodelle, die auch weit über das reine Messwesen hinaus gehen können. Auf diese Aufgaben bereite man sich bei den Stadtwerken vor und stehe deshalb den Kunden auch in Zukunft als kompetenter Partner zur Seite, schaut Schwarberg positiv in die Zukunft.

Aufstockung des SWS-Aufsichtsrates

Weiteres weiteres Thema ist in diesem Jahr die Zusammensetzung des Aufsichtsrates der Stadtwerke Solingen, der von zwölf auf 18 Mitglieder aufgestockt wurde. „Damit sind wir der Forderung der Bezirksregierung nach einer entsprechenden Änderung des Gesellschaftervertrages nachgekommen“, bestätigt Manfred Krause, Vorsitzender des Aufsichtsrates. „Der Aufsichtsrat besteht nun aus insgesamt zwölf Anteilseignervertretern und sechs Arbeitnehmervertretern, ist also drittelparitätisch besetzt“, so Krause weiter.

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke wurde von zwölf auf 18 Mitglieder aufgestockt. (Foto: © Stadtwerke Solingen)
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke wurde von zwölf auf 18 Mitglieder aufgestockt. (Foto: © Stadtwerke Solingen)

Die Neuregelung gelte nur übergangsweise. Ab 2020 werde der Aufsichtsrat wieder aus zwölf Mitgliedern bestehen, wobei vier Mitglieder von der Arbeitnehmerseite kämen. Folgende sechs Neumitglieder sind bereits bestellt worden und haben im Rahmen der Aufsichtsratssitzung erstmalig getagt:

• Paul Westeppe
• Heinz-Eugen Bertenburg
• Jan Michael Lange
• Ramona Engels
• Juliane Hilbricht
• Andreas Tangemann

Welche Rolle der Aufsichtsrat einnehme, würden auch die zahlreichen wegweisenden Entscheidungen der vergangenen fünf Jahre zeigen: 2012 wurde die Beteiligung an der Trianel GmbH beschlossen, ein wichtiger Schritt unter anderem in Richtung Erneuerbare Energien. Letzteres war insgesamt ein zentrales Thema im Aufsichtsrat der vergangenen Jahre. 2013 wurde die Beteiligung am F&S Solarpark Groß Stieten GmbH & Co. KG beschlossen, 2014 haben die Stadtwerke Geschäftsanteile an der Trianel Onshore Windkraftwerk GmbH & Co. KG erworben, ebenso gibt es seit 2015 Beteiligungen an der STEAG Windpark Ullersdorf GmbH & Co. KG und an der Trianel Erneuerbare Energien Gesellschaft.

Erneuerbare Energien im Fokus

In diesen Kontext passe zudem die Gründung der „Energie für Solingen“ GmbH & Co. KG (EfS). Mit Blick auf die Digitalisierung und das Thema Smart Meter ist im vergangenen Jahr außerdem die Entscheidung gefallen, Geschäftsanteile an der smartOPTIMO GmbH & Co. KG zu erwerben. Weiterhin wurde der Bau der KiTa Energiezwerge beschlossen, die seit August diesen Jahres erfolgreich in Betrieb ist.

„2015 haben wir unsere Unternehmensstrategie ‚Wir entwickeln Energie weiter‘ als Antwort der Stadtwerke auf den zunehmend komplexer werdenden Energiemarkt formuliert und sind seitdem dabei, weitere Geschäftsfelder aufzubauen, Prozesse zu verschlanken und die Kompetenzen der Mitarbeiter entsprechend den neuen Anforderungen weiter zu entwickeln. So werden wir uns auch zukünftig gegen die widrigen Marktmechanismen behaupten und die Stadt Solingen mit unserem Ergebnisbeitrag unterstützen“, ist sich Andreas Schwarberg sicher.

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