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Siegel „Schule ohne Rassismus“ für die Geschwister-Scholl-Schule

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Arbeiten nicht nur am Freitag am Aktionstag der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Hand in Hand zusammen: v.li Michael Roden (Stadtdienst Integration), Bernd Foitzik (Schulpastoral im Erzbistum Köln), Elke Mosebach-Garbade, Leiterin der Geschwister-Scholl-Schule, Felicitas Marx (Katholische Jugendagentur), Lehrer Patrick Kiesecker und Oberbürgermeister Tim Kurzbach. (Foto: © Bastian Glumm)
Arbeiten nicht nur am Freitag am Aktionstag der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Hand in Hand zusammen: v.li Michael Roden (Stadtdienst Integration), Bernd Foitzik (Schulpastoral im Erzbistum Köln), Elke Mosebach-Garbade, Leiterin der Geschwister-Scholl-Schule, Felicitas Marx (Katholische Jugendagentur), Lehrer Patrick Kiesecker und Oberbürgermeister Tim Kurzbach. (Foto: © Bastian Glumm)
Stadtwerke Solingen

SOLINGEN (bgl) – Am kommenden Freitag wird der Geschwister-Scholl-Gesamtschule im Rahmen einer Feierstunde das Siegel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen. Gleichzeitig wird auch das 25-jährige Bestehen der „AG Weiße Rose“ gefeiert. Diese wurde vor sieben Jahren mit dem Preis „Silberner Schuh“ ausgezeichnet. Darüber hinaus findet am selben Tag und ebenfalls an der „Scholle“ von 17 bis 22 Uhr das Jugendfestival „Has(s)t Du sie noch alle?!“ statt, bei dem Jugendgruppen Beiträge in Form von Performances, Songs, Videoclips oder Textbeiträgen zum Thema Menschlichkeit und gegen Rechtsextremismus präsentieren.

„Dieser Tag ist in jeder Hinsicht etwas ganz Besonderes“, sagt Schulleiterin Elke Mosebach-Garbade. Am Freitag um 14 Uhr wird der Schule in der Aula an der Querstraße zunächst das Siegel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen. Ab 17 Uhr startet dann das Jugendfestival mit rund 20 teilnehmenden Gruppen. Über 1.000 Schülerinnen und Schüler, Lehrer und Eltern werden am kommenden Freitag am Aktionstag mitwirken. „Und selbstverständlich wollen wir dabei auch die Schülerinnen und Schüler zu Wort kommen lassen“, betont Lehrer Patrick Kiesecker.

Auch die Schüler kommen zu Wort

Zu Wort kommen die Jugendlichen auf musikalische Art und Weise, aber auch in Form von Lesungen und anderen Auftritten. So wird unter anderem in der Aula der Gesamtschule eine Rap-Combo auftreten, aber auch die Einrad-AG der Dependance an der Uhlandstraße konnte für einen besonderen Auftritt begeistert werden. Top Act des Jugendfestivals ist die Band „Dickes Gebäude“.  Als Pate konnte das Solinger Sportlerass Jonas Reckermann gewonnen werden, der aktiv am Programm mitwirken wird.

Felicitas Marx, Geschäftsführerin der Katholischen Jugendagentur, präsentiert das Plakat für den Aktionstag am kommenden Freitag. Die Katholische Jugendagentur und das Schulpastoral des Erzbistums Köln sind Kooperationspartner der Veranstaltung. (Foto: © Bastian Glumm)
Felicitas Marx, Geschäftsführerin der Katholischen Jugendagentur, präsentiert das Plakat für den Aktionstag am kommenden Freitag. Die Katholische Jugendagentur und das Schulpastoral des Erzbistums Köln sind Kooperationspartner der Veranstaltung. (Foto: © Bastian Glumm)

Per Videobotschaft werden Landesschulministerin Yvonne Gebauer (FDP) und Professor Wolfgang Huber von der Stiftung Weiße Rose in München ein Grußwort sprechen. Wolfgang Huber ist der Sohn von Kurt Huber, der 1943 für seine Widerstandstätigkeit bei der Weißen Rose von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde.

Veranstaltung mit mehreren Kooperationspartnern

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit des Schulpastorals des Erzbistums Köln, der Katholischen Jugendagenturen, des Stadtdienstes Integration und vieler weiterer Kooperationspartner statt. Die Schirmherrschaft hat Oberbürgermeister Tim Kurzbach inne. „Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit, den Ihr um Euer Herz gelegt! Entscheidet Euch, ehe es zu spät ist!“ Diese Worte veröffentlichten Sophie und Hans Scholl in ihrem 5. Flugblatt.

Für Oberbürgermeister Tim Kurzbach eine Mahnung, die auch heute Gültigkeit besitze. „Heute geht es uns darum, die jungen Menschen zu sensibilisieren. Und das in einer zeitgemäßen Sprache„, wünscht sich der OB. „Wenn man das Zitat der Geschwister Scholl jugendgerecht in ,Has(s)t du sie noch alle´ übersetzt, dann passt das meiner Meinung nach wunderbar“, so Kurzbach.

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