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Skulptur „Schlendern im Südpark“ feierlich eingeweiht

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Die Skulptur
Die Skulptur "Schlendern im Südpark" des Solinger Künstlers Boris von Reibnitz wurde jetzt feierlich eingeweiht. (Foto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (bgl) – „Schlendern im Südpark“ nennt Künstler Boris von Reibnitz seine neue Skulptur, die nach rund zweijähriger Entwicklungszeit jetzt offiziell und im Rahmen einer Feierstunde in der Galerie Kirschey eingeweiht wurde. Die lebensgroße Figur aus Beton soll Schwerkraft und Gleichgewicht als „dynamische Prinzipien des Seins“ thematisieren, so der Künstler. Der Entstehungsprozess der Figur wurde von Karen Ulrich und Michael Boeck filmisch dokumentiert (Film siehe unten). Die Figur steht jetzt im Südpark, direkt vor der Galerie Kirschey, auf der dortigen Grünfläche.

Schlendernde Figur steht auch für Resilienz

„Die Statue ,Schlendern im Südpark´ ist im Zusammenhang mit einer Förderung für Künstler in Corona-Zeiten entstanden“, berichtete Boris von Reibnitz. Die Skulptur kommt im „Dielenprofil“ daher. Das Kunstwerk ist außerordentlich massiv und soll so Wettereinflüssen trotzen. Mehr noch: „Schlendern im Südpark“ dürfte aufgrund seiner Wuchtigkeit so schnell kein Opfer von Vandalismus werden. „Wir haben immer wieder erlebt, dass hier vor unserer Türe Dinge kaputt gemacht werden“, bedauerte Künstler Reibnitz.

Künstler Boris von Reibnitz (li.) erläutert Oberbürgermeister Tim Kurzbach sein Werk. (Foto: © Bastian Glumm)
Künstler Boris von Reibnitz (li.) erläutert Oberbürgermeister Tim Kurzbach sein Werk. (Foto: © Bastian Glumm)

Die Statue ist jetzt auf dem Grünstreifen vor der Galerie Kirschey zu bewundern. Dazu musste sogar ein Fundament gegossen werden, auf das die wuchtige Figur gesetzt wurde. Das ist mit dem Grünflächenamt der Stadt Solingen so abgestimmt. „Diese Figur stellt Resilienz dar. Eine selbstbewusste weibliche Figur, die gelassen ihres Weges geht“, machte Boris von Reibnitz deutlich.

Kurzbach: „Sensibilität im Umgang mit Kunst hervorheben“

„Mich bewegt ganz besonders, dass dieser Schöpfungsakt ein sehr öffentlicher ist. Und allzu oft kommt es in Solingen ja leider nicht mehr vor, dass wir Kunst im öffentlichen Raum auf diese Weise ausstellen“, betonte Oberbürgermeister Tim Kurzbach im Rahmen der feierlichen Einweihung der Skulptur. Der OB ergänzte: „Immer wieder versuche ich die besondere Sensibilität im Umgang mit Kunst hervorzuheben. Dass es etwas zutiefst intimes ist, was Künstlerinnen und Künstler uns schenken“.

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