Start Aktuelles Solingen: Schnelles Internet auch für Unternehmen

Solingen: Schnelles Internet auch für Unternehmen

Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten, 57 Sekunden
0
TEILEN
Wollen in Solingen das Glasfasernetz und die digitale Infrastruktur ausbauen: v.li. Oberbürgermeister Tim Kurzbach, Frank Balkenhol (Wirtschaftsförderung), Martin Berchtenbreiter (1&1 Versatel) und Martin Wegner (TBS). (Foto: © B. Glumm)
Wollen in Solingen das Glasfasernetz und die digitale Infrastruktur ausbauen: v.li. Oberbürgermeister Tim Kurzbach, Frank Balkenhol (Wirtschaftsförderung), Martin Berchtenbreiter (1&1 Versatel) und Martin Wegner (TBS). (Foto: © B. Glumm)

SOLINGEN (bgl/red) – Schnelles Internet für Unternehmen! Dieses Ziel hat sich die Stadt Solingen auf die Fahnen geschrieben und dazu ein ganzes Maßnahmenpaket geschnürt. Im Rahmen einer Infoveranstaltung am Montag im Gründer- und Technologiezentrum wurde es der Presse sowie Vertretern von Unternehmen vorgestellt. Oberbürgermeister Tim Kurzbach erwartet eine starke Nachfrage: „Wir machen hier ein Angebot, das im Bergischen einmalig ist. Jetzt haben die Unternehmen es selbst in der Hand, die nächste Generation der Dateninfrastruktur zu nutzen. Wir sind jetzt in der Lage, für jeden Bedarf eine passgenaue Lösung finden.“

Glasfasernetz in Solingen deutlich ausbauen

Kommunale und private Netzbetreiber haben mit Unterstützung der Stadt in den letzten Jahren massiv in die Basis-Netze investiert und Glasfaserkabel verlegt. Rund 220 Kilometer Glasfaserkabel wurden in der Klingenstadt bereits gezogen. Es sollen aber durchaus noch mehr werden: „Wir können es schaffen, so gut wie alle Solinger Unternehmen an das Glasfasernetz anzuschließen“, fordert Kurzbach. Und diese Vorgabe gelte auch für Firmen, die mit ihren Standort etwas ab vom Schuß liegen. „Alles was im Rahmen des Machbaren ist, werden wir machen. Wenn nötig auch die Straßen aufreißen“, so der OB weiter.

Pilotprojekt startet in acht Gewerbegebieten

Mit einem Pioltprojekt soll es aber zunächst in den acht größeren Solinger Gewerbegebieten losgehen (Piepersberg, Dycker Feld, Wald, Monhofer Feld, Scheuren, Lüneschloßstraße, Schmalzgrube/Schorberger Straße und An den Eichen/Höhscheider Weg). Die Technischen Betriebe werden die Infrastruktur bereitstellen, die Leerrohre verlegen und die Kabel ziehen. Mit an Bord ist Telekommunikationsanbieter 1&1 Versatel, an dessen vorhandenes Netz angeschlossen werden soll. „Wir sind natürlich auf die Kooperation mit den Unternehmen angewiesen. Für diese entstehen übrigens keine Kosten für den Tiefbau und die Verlegung“, verspricht Martin Berchtenbreiter, Geschäftsführer Vertrieb bei Versatel.

Die Stadtverwaltung und 1&1 Versatel informierten am Montag auf einer ersten Info-Veranstaltung im Gründer- und Technologiezentrum Verteter von Solinger Unternehmen über den geplanten Ausbau der digitalen Infrastruktur. (Foto: © B. Glumm)
Die Stadtverwaltung und 1&1 Versatel informierten am Montag auf einer ersten Info-Veranstaltung im Gründer- und Technologiezentrum Verteter von Solinger Unternehmen über den geplanten Ausbau der digitalen Infrastruktur. (Foto: © B. Glumm)

So bleibt die Stadt Eigentümerin der Netzinfrastruktur, während der Anbieter auch wechseln könnte. „Wir bauen hier ein Glasfasernetz, das die Unternehmen bis ins Gebäude anschließt“, macht Martin Lutz, Breitbandbeauftragter der Stadt Solingen, deutlich. Schnelles Internet könnte so bereits Ende des Jahres bei den ersten Anschlüssen möglich sein, der Baubeginn ist freilich früher avisiert.

Digitale Infrastruktur ist wichtiger Standortfaktor

„Bei der Investitionsentscheidung von Unternehmen spielt neben der Verkehrsanbindung und der überregionalen Zentralität des Standortes verstärkt auch die Verfügbarkeit einer modernen Telekommunikationsinfrastruktur mit großer Bandbreite eine ausschlaggebende Rolle. Und die wird in Solingen jetzt weiter verbessert“, so Frank Balkenhol, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Solingen. Oberbürgermeister Tim Kurzbach verdeutlicht diese Aussage: „Die Wertigkeit der digitalen Versorgung in einer Stadt wie Solingen ist längst schon mit der von Gas, Wasser und Strom zu vergleichen.“

Volksbank Bergisches Land

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here