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Solinger Unternehmen Malmedie erhält Innovationspreis

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Die M.A.T. Malmedie Antriebstechnik GmbH hat ihren Unternehmenssitz im Dycker Feld. (Foto: © Malmedie GmbH)
Die M.A.T. Malmedie Antriebstechnik GmbH hat ihren Unternehmenssitz im Dycker Feld. (Foto: © Malmedie GmbH)
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SOLINGEN (red) – Preisgekrönte Innovationskraft: Die M.A.T. Malmedie Antriebstechnik GmbH aus Solingen hat das TOP 100-Siegel 2021 verliehen bekommen. Mit dieser Auszeichnung werden besonders innovative mittelständische Unternehmen geehrt – und das nunmehr bereits zum 28. Mal. Zuvor hatte Malmedie in einem wissenschaftlichen Auswahlverfahren seine Innovationskraft bewiesen.

120 Prüfkriterien aus fünf Kategorien

Im Auftrag von compamedia, dem Ausrichter des Innovationswettbewerbs TOP 100, untersuchten der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team die Innovationskraft von Malmedie. Die Forscher legten rund 120 Prüfkriterien aus fünf Kategorien zugrunde: Innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, Innovative Prozesse und Organisation, Außenorientierung/Open Innovation und Innovationserfolg.

Im Kern geht es um die Frage, ob Innovationen das Ergebnis planvollen Vorgehens oder ein Zufallsprodukt sind, also um die Wiederholbarkeit von Innovationsleistungen. Und darum, ob und wie sich die entsprechenden Lösungen am Markt durchsetzen (weitere Informationen zu den Prüfkriterien unter www.top100.de/pruefkriterien). Aufgrund der aktuellen Situation gab es bei dieser Runde zudem einen Sonderteil, in dem die unternehmerische Reaktion auf die Corona-Krise untersucht wurde. Der Mittelständler zählt nun bereits zum zweiten Mal (nach 2018) zu den Top-Innovatoren.

Mechanische Kupplungen und antriebstechnische Systeme

Malmedie ist in der Antriebstechnik beheimatet und seinen Unternehmenssitz im Dycker Feld in Gräfrath. Das Unternehmen hat sich vor allem im Bereich mechanischer Kupplungen und antriebstechnischer Systeme einen Namen gemacht. Im Wesentlichen werden die Malmedie Kupplungen und Systeme in der Hafentechnik (Containerkrane), der Stahlindustrie, dem Bergbau und in der allgemeinen Schwerindustrie eingesetzt. Die Innovationsstrategie ist dabei inkrementell ausgerichtet. „An mechanischen Kupplungen ist eher wenig zu innovieren“, erklärt Geschäftsführer Christof Lautwein.

„Deshalb erschließen wir lieber neue Anwendungsgebiete für die Technologie.“ Ein Beispiel dafür ist der Einsatz von Freilaufkupplungen in Hubwerken von Containerkranen. Freilaufkupplungen gibt es zwar schon lange, aber dank einer Idee des Gräfrather Kupplungsexperten belasten sie nun die Getriebe der Krane weit weniger. „Der Markt sieht uns als Technologieführer, nicht nur aufgrund großer Innovationen, sondern auch wegen vieler kontinuierlicher Detailverbesserungen – wie neuerlich die (patentierte) automatische Rückstellung von drehmomentbegrenzenden Kupplungen“, betont Lautwein.

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