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Solinger Urologe erneut in Focus-Ärzteliste

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Prof. Dr. Markus Heuser ist Chefarzt der der Klinik für Urologie und Kinderurologie im Solinger Klinikum. (Foto: © Bastian Glumm)
Prof. Dr. Markus Heuser ist Chefarzt der der Klinik für Urologie und Kinderurologie im Solinger Klinikum. (Foto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (red) – Prof. Dr. Markus Heuser, Chefarzt der Klinik für Urologie und niedergelassener Facharzt mit einer Praxis für Urologie am Städtischen Klinikum Solingen, wurde jetzt zum zweiten Mal vom Magazin Focus als Topmediziner Deutschlands in der Kategorie Diabetologie – Diabetes und Sexualstörungen ausgezeichnet. Hiermit würdigt das Gesundheitsmagazin die Expertise des Arztes auf dem Gebiet der Diagnostik und Behandlung von Potenzproblemen bei Mann und Frau, die im Zusammenhang mit der Zuckerkrankheit auftreten können.

Nerven und Gefäße werden geschädigt

Die Zuckerkrankheit – Diabetes – führt durch dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte dazu, dass Nerven und Gefäße geschädigt werden. Das kann bei Männern wie bei Frauen zu sexuellen Störungen führen. Bei Männern spricht man von einer „erektilen Dysfunktion“. Frauen mit Diabetes klagen dagegen oft über Scheidentrockenheit, Schmerzen bei Geschlechtsverkehr und Orgasmusstörungen.

Außerdem treten Infektionen im Genital- und Harnwegsbereich bei Diabetes häufiger vor. Aus Schamgefühl sprechen viele Betroffene die Probleme nicht mal beim Arzt an. „Völlig unbegründet“, findet Prof. Dr. Heuser. „Bei sexuellen Störungen gibt es eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten für beide Geschlechter“.

Verschiedene Behandlungsmöglichkeiten

Im Fall von Diabetes sei eine gute Blutzuckereinstellung wichtig. Möglicherweise verursache ein anderes Medikament die Probleme. Dies gilt ärztlich abzuklären. Die Therapieoptionen bei Männern reichen von Tabletten bis hin zur Operation. Auch bei Frauen gibt es je nach Ursache verschiedene Mittel. „Wichtig ist, das Problem sowohl in der Beziehung als auch beim Arzt offen anzusprechen“, rät Prof. Heuser.

Denn der Behandlungserfolg bei krankheitsbedingten Sexualstörungen hänge wesentlich von einer funktionierenden Beziehung ab, in der beide Partner vertrauensvoll miteinander umgehen. Die Aufnahme der Kategorie „Diabetes und Sexualstörungen“ in die Focus-Ärzteliste trägt sinnvollerweise dazu bei, einem bisher tabuisierten Thema zur Aufmerksamkeit zu verhelfen. Prof. Dr. Heuser: „Es hilft Betroffenen, das Problem in Worte zu fassen und angemessene medizinische Hilfe anzufragen und in Anspruch zu nehmen“.

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