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Solinger Vogel- und Tierpark: Das Fuchsmädchen heißt Freya

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Heute hat das kleine 15 Wochen alte Fuchsmädchen einen Namen bekommen. Rund 50 Vorschläge wurden ausgewertet. Jetzt hört die Kleine auf Freya. (Foto: © Martina Hörle)
Heute hat das kleine 15 Wochen alte Fuchsmädchen einen Namen bekommen. Rund 50 Vorschläge wurden ausgewertet. Jetzt hört die Kleine auf Freya. (Foto: © Martina Hörle)

SOLINGEN (mh) – An diesem Pfingstwochenende gibt es im Solinger Vogel- und Tierpark wieder ein großes Fest für die ganze Familie. Ein buntes Programm mit vielen Aktionen wartet auf große und kleine Besucher.

Der Park beherbergt einheimische und exotische Zwei- und Vierbeiner. Auf einer Fläche von eineinhalb Hektar tummeln sich rund 300 Tiere. Bei den Schildraben ist Vorsicht geboten. Sie haben gerade drei Junge bekommen und wachen argwöhnisch über den Nachwuchs. Drei weitere Eier werden noch bebrütet.

Ein Name für das Fuchsmädchen

Die kleine schwarze Fuchsdame soll heute ihren Namen bekommen. Nach einem Aufruf über die sozialen Medien hatte Janett Heinrich, die Leitende Tierpflegerin, rund 50 Vorschläge erhalten. Alle warten gerade gespannt auf die Schnullerfee. Sie wird offiziell den Namen bekannt geben. Vorher können die Kinder, die für ihren Schnuller zu groß geworden sind, diesen bei ihr abgeben. Alle Schnuller werden später an den Schnullerbaum gehängt.

Dann folgt die Namensverkündung. „Mein Favorit war Inola, aber ich bin überstimmt worden“, erzählt Janett Heinrich. Jetzt hört das 15 Wochen alte Fuchsmädchen auf den Namen Freya. Felix, der fünfjährige Rotfuchs, freut sich über die Gesellschaft. „Anfangs wusste er mit der Kleinen nicht wirklich etwas anzufangen“, verrät die Tierpflegerin. Doch mittlerweile hat Felix das lebhafte Fuchsmädchen adoptiert und kümmert sich intensiv um Freya.

Die Schnullerfee kann heute viele Schnuller einsammeln. Sie werden alle am großen Schnullerbaum aufgehängt. (Foto: © Martina Hörle)
Die Schnullerfee kann heute viele Schnuller einsammeln. Sie werden alle am großen Schnullerbaum aufgehängt. (Foto: © Martina Hörle)

Viele kleine Besucher üben sich im Enten angeln oder schmieden zusammen mit dem Schmied kleine Hufeisen, Herzchen oder Amulette. Zauberstabschnitzer Peter, angehender Sozialpädagoge aus Düsseldorf, zeigt, wie man Hölzer durch Schnitzen und Feilen in zauberhafte Stäbe verwandeln kann. Der Sattler war wie im letzten Jahr ebenfalls wieder dabei. Er kommt bei den Besuchern so gut an, dass er sich bereits für das kommende Jahr hat vormerken lassen. Eine Tombola lädt ein zum Mitmachen und Gewinnen. Wer lieber spielen möchte, findet auf dem großen Kinderspielplatz dazu reichlich Gelegenheit.

Kooperation mit der Waldschule Solingen

In diesem Jahr ist erstmals die Waldschule Solingen vor Ort. Leiterin Marion Geißler-Schommer freut sich über die gute Resonanz. Immer wieder kommen Kinder zum Malen. Andere spielen ein Hör-Memory. In kleinen Behältern verstecken sich Waldgegenstände. Was gleich klingt, gehört zusammen. Welches Tier hat den Fichtenzapfen angeknabbert? Im direkten Vergleich das Knabbern der Waldmaus, das Hacken des Buntspechtes und das Nagen des Eichhörnchens. Die Waldschule bietet zahlreiche Programme für Kindergärten und Schulklassen.

Marion Geißler-Schommer, die Leiterin der Waldschule Solingen, ist heute mit einem Spiel- und Infostand im Vogelpark. Kinder können bei ihr malen, Hör-Memory spielen oder an Ratespielen teilnehmen. (Foto: © Martina Hörle)
Marion Geißler-Schommer, die Leiterin der Waldschule Solingen, ist heute mit einem Spiel- und Infostand im Vogelpark. Kinder können bei ihr malen, Hör-Memory spielen oder an Ratespielen teilnehmen. (Foto: © Martina Hörle)

Das Füttern der Schafe und Ziegen ist immer wieder ein Highlight. Eine Tüte nach der anderen wird an der Kasse gekauft. Mit strahlenden Augen stehen die Kleinen vor den Tieren und sind ganz stolz, wenn ihr Futter angenommen wird. Den Erwachsenen geht es nicht anders.

Pfingstmontag von 11 – 18 Uhr geöffnet

Der Andrang ist groß. „Seit heute Morgen strömen die Besucher nur so herein“, strahlt Heinrich. Der Erlös ist für weitere Baumaßnahmen bestimmt. Nach Pfingsten wird das Vogelhaus repariert. Dann steht die Kranichanlage an. Allein dafür müssen rund 5.000 Euro eingeplant werden. „Das tut richtig weh“, so Heinrich. Deshalb hofft man auch am Pfingstmontag auf gutes Wetter und regen Zulauf. Von 11 – 18 Uhr ist der Vogelpark geöffnet.

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