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Stadtwerke: Mit Graffiti-Kunst gegen Vandalismus

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Die beiden Stadwerke-Sprecherinnen Lisa Nohl (li., Verorgung) und Silke Rampe (Verkehr) präsentierten jetzt die neue Graffiti-Aktion, die auch vor Vandalismus schützen soll. (Foto: © Bastian Glumm)
Die beiden Stadwerke-Sprecherinnen Lisa Nohl (li., Verorgung) und Silke Rampe (Verkehr) präsentierten jetzt die neue Graffiti-Aktion, die auch vor Vandalismus schützen soll. (Foto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (bgl) – Bei den Solinger Stadtwerken (SWS) ärgert man sich bereits seit geraumer Zeit über Schmierereien an und auf Gebäuden sowohl der Versorgungs- als auch der Verkehrssparte. Vermeintliche Graffiti-„Künstler“ hinterlassen dort immer wieder ihre nicht unbedingt ansehnlichen Werke oder nur ihre Kürzel und sorgen auf diese Weise für nicht unerhebliche Kosten.

Denn die Schmierereien müssen immer wieder entfernt werden. Mit einer kreativen Aktion versuchen die Stadtwerke diesem Treiben nun ein Ende zu setzen. „Wir spekulieren jetzt etwas auf die Sprayer-Ehre und dass man sich auf diesen Kunstwerken eben nicht verewigt“, hofft Lisa Nohl, Pressesprecherin der SWS-Versorgungssparte.

Künstlerisch Elektromobilitäts-Motive gestalten

Als erster Standort wurde jetzt das Häuschen an der Endhaltestelle Abteiweg von den Solinger Graffiti-Künstlern Kayo Karacho und Alexander Eckhardt neu gestaltet. Das dortige SWS-Häuschen wurde im klassischen Hellgrün der Stadtwerke gestaltet und mit einem Elektromobilitäts-Motiv versehen. Weitere fünf Standorte sollen demnächst künstlerisch aufgehübscht werden.

Dazu gehören unter anderem der Busbahnhof Aufderhöhe, der Burger Bahnhof oder das Unterwerk an der Hansastraße in Ohligs. Für zwei weitere Standorte laufen derzeit noch die Überlegungen. Dann soll auch der BOB (Batterie-Oberleitungsbus) als Motiv zu Ehren kommen. Teilweise fehlen noch städtische Genehmigungen und auch das Wetter muss natürlich mitspielen.

Gemeinsame Graffiti-Aktion der beiden SWS-Sparten

„Wir wollen damit drei Dinge erreichen: Zum einen wollen wir vor Vandalismus schützen, zum anderen aber auch eine eigene Werbefläche nutzen. Und es trägt natürlich auch etwas zur Verschönerung des Stadtgebietes bei“, sagt Lisa Nohl. Erfahrungsgemäß hätten die Werke des Künstlers Kayo Karacho, der mit Motiven in ganz Solingen zu sehen ist, Bestand. „Da wagt sich normalerweise keiner ran“, macht Lisa Nohl deutlich. Die Kosten für die Aktion teilen sich SWS-Versorgungs- und die Verkehrssparte.

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