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Stiehls Teich: Solinger Feuerwehr übt Eisrettung

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Am und im zugefrorenen Stiehls Teich in Ohligs übte die Solinger Feuerwehr jetzt die Eisrettung. (Foto: © Bastian Glumm)
Am und im zugefrorenen Stiehls Teich in Ohligs übte die Solinger Feuerwehr jetzt die Eisrettung. (Foto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (bgl) – In den vergangenen Jahren hatte die Solinger Feuerwehr keine echte Gelegenheit diese ganz spezielle Einsatzlage zu üben. Das Szenario: Eine Person betritt eine Eisfläche eines stehenden Gewässers und bricht ein. Die Feuerwehr rückt mit Personal und Gerät an, um die verunfallte Person zu retten. Jetzt war die Gelegenheit günstig, das Wetter entsprechend kalt und der Stiehls Teich in Ohligs zugefroren, so dass Beamte der Feuer- und Rettungswache II (Ohligs) diese Situation endlich wieder üben konnten.

Wassertemperatur von rund vier Grad

„Es reicht eine Minute in diesem kalten Wasser, bis ein Mensch nicht mehr reaktionsfähig ist“, erklärte Einsatzleiter Gottfried Kreuzberg. Unter dem Eis betrug die Wassertemperatur maximal vier Grad. Also ist in einer solchen Lage stets zügiges Arbeiten zwingend erforderlich. Ein Beamter der Feuerwehr begab sich gut gesichert und in einem Überlebensanzug geschützt auf das Eis des Stiehls Teich.

Hinweisschilder warnen auch am Stiehls Teich vor dem Betreten einer Eisfläche. (Foto: © Bastian Glumm)
Hinweisschilder warnen auch am Stiehls Teich vor dem Betreten einer Eisfläche. (Foto: © Bastian Glumm)

Mit einer Motorsäge wurde alsdann ein Loch ins Eis gesägt, in das der Übungs-Verunfallte schließlich kletterte. Dann begannen die Rettungsarbeiten. „Wir testen hier mehrere Varianten. Standardmäßig arbeiten wir mit tragbaren Leitern, um die Auflagenfläche zu vergrößern“, so Gottfried Kreuzberg. Auf diese Weise wird dann das eigene Gewicht der Retter besser verteilt, so dass diese nicht auch noch ins Eis einbrechen.

Überlebensanzüge schützen vor eiskaltem Wasser

Natürlich trugen auch die Retter Überlebensanzüge, als die eigentliche Übung schließlich startete. Es saßen alle Handgriffe und die Rettung der verunfallten Person ging schnell und reibungslos über die Bühne. Derartige Einsätze sind bei Minusgraden und zugefrorenen stehenden Gewässern keine Seltenheit. Auch wenn, wie am Stiehls Teich, Schilder davor warnen, die Eisfläche zu betreten, würde das immer wieder ignoriert und Menschen brechen schließlich ein und benötigen schnelle Hilfe.

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