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Virtuelles und reales Einkaufen in Einklang bringen

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Einkaufen im Internet macht dem Einzelhandel zunehmend das Leben schwer. In Solingen wird jetzt ein Projekt gefördert, das das virtuelle und das reale Einkaufserlebnis miteinander verknüpfen soll. (Archivfoto: © B. Glumm)
Einkaufen im Internet macht dem Einzelhandel zunehmend das Leben schwer. In Solingen wird jetzt ein Projekt gefördert, das das virtuelle und das reale Einkaufserlebnis miteinander verknüpfen soll. (Archivfoto: © B. Glumm)
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SOLINGEN (red) – Gerade zur Weihnachtszeit: Einkaufen im Internet, ist bequem und beliebt. Das Nachsehen hat der Einzelhandel in den Innenstädten, die von immer weniger Kundinnen und Kunden aufgesucht werden. Ein wichtiges Stück Stadtkultur droht verloren zu gehen. Kreative Ansätze, wie auch der lokale Einzelhandel vom Internet profitieren kann, soll ein Wettbewerb zu Tage fördern, den das NRW-Wirtschaftsministerium im Oktober ausgeschrieben hat: Solingen hat sich beworben und die Jury überzeugt. Am Donnerstag ist das Solinger Projekt „Digitalisierungsstrategie Solingen“ als eines von zehn Projekten zur Förderung ausgewählt worden.

Projekt mit Gesamtvolumen von 60.000 Euro

Das Projekt mit einem Gesamtvolumen von 60.000 Euro führt die bislang überwiegend vorhandenen Einzelinteressen der Werbegemeinschaften in den Zentren zusammen und will sie mit Unterstützung und Beteiligung der Dachverbände und sonstiger Akteure zu einer gesamtstädtischen Digitalisierungsstrategie und zu einer „Marke Solingen“ vorantreiben. Das Land NRW beteiligt sich mit 50 Prozent an den Projektkosten, die restlichen 50 Prozent finanzieren die Stadt Solingen sowie die weiteren Akteure. Sobald der Bewilligungsbescheid vorliegt, kann mit der Arbeit begonnen werden.

Hinter dem Antrag stehen mehrere Kooperationspartner

Hinter dem Antrag steht eine Arbeitsgruppe, der neben den Mitgliedern des Initiativkreises Solingen e.V. und der Stadt Solingen auch der Regionale Einzelhandelsverband, die IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid, Gastronomie, Stadtteilmanagement, die Wirtschaftsförderung und das Solinger Tageblatt angehören. Die Solinger Bewerbung trug den Titel „Wandel durch Annäherung – Online und offline zusammen denken, organisieren und umsetzen. Digitalisierungsstrategie Solingen.“

Virtuelles und reales Einkaufen verknüpfen

Kern des gemeinsamen Antrages ist es, Wege aufzuzeigen, das virtuelle und das reale Einkaufserlaubnis vor Ort besser miteinander in Einklang zu bringen, zum Beispiel durch Mitarbeiterschulungen, digitale Serviceverbesserungen in den Geschäften, die „Technikausstattung“ in den Zentren. Dazu gehört aber auch der Aufbau eine interaktiver Webseite für Solingen, die digitale Einkaufs- und Serviceangebote des lokalen Handels bündelt, die aber zugleich das Ziel hat, mehr Besucherinnen und Besucher in alle Solinger Stadtteile zu locken. Drittens sollen auch Touristen hier alle wichtigen Informationen finden: von Gastronomieinformationen bis zur Vernetzung mit bereits bestehenden Tourismusportalen. Kurz: die Webseite soll alles zusammenführen, was dem positiven Erscheinungsbild der „Marke Solingen“ dient.

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