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Wald: Gut gelaunte Möhnen läuten den Straßenkarneval ein

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Für gute Laune sorgten im Walder Rundling die Tänzerinnen und Tänzer des Tanzcorps der KG Rot-Weiß Klingenstädter, die ihr ganzes Können zeigten. (Foto: © Bastian Glumm)
Für gute Laune sorgten im Walder Rundling die Tänzerinnen und Tänzer des Tanzcorps der KG Rot-Weiß Klingenstädter, die ihr ganzes Können zeigten. (Foto: © Bastian Glumm)

SOLINGEN (bgl) – Etwas war anders, als am Donnerstag pünktlich um 11.11 Uhr im Walder Rundling der traditionelle Straßenkarneval eingeläutet wurde. Es war nicht der stahlblaue Himmel und die freudig strahlende Sonne und es waren auch nicht die mehreren Hundert bestens gelaunten Jecken, die kräftig die Fünfte Jahreszeit feierten. Auf der Bühne war etwas anders, denn erstmals seit vielen Jahren hat Solingens karnevalistisches Urgestein Willy Weber die närrische Auftaktveranstaltung in Wald nicht moderiert.

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„Wir danken dir für 34 Jahre, die du hier auf der Bühne gestanden und das Publikum und uns immer wieder glänzend unterhalten hast, immer mit einem flotten Spruch auf den Lippen“, sagte Norbert Kinkel, der erstmals durch das kunterbunte Programm führte. Willy Weber ist in den Ruhestand gegangen.

Ehrung für Urgestein Willy Weber

Zum Abschied gab es aber noch einen Präsentkorb und auch den Karnevalsorden des Oberbürgermeisters. Zu diesem Zeitpunkt war Tim Kurzbach freilich schon um den Schlüssel zum Rathaus erleichtert, denn um kurz nach 11.11 Uhr hat er diesen ganz in der Tradition der Weiberfastnacht an Solingens Karnevalsprinzessin Daniela I. übergeben. Denn ab jetzt „regieren“ die Möhnen.

Solingens karnevalistisches Urgestein Willy Weber (re.) wurde am Donnerstag feierlich verabschiedet. Von Oberbürgermeister Tim Kurzbach gab es einen Orden. (Foto: © Bastian Glumm)
Solingens karnevalistisches Urgestein Willy Weber (re.) wurde am Donnerstag feierlich verabschiedet. Von Oberbürgermeister Tim Kurzbach gab es einen Orden. (Foto: © Bastian Glumm)

Diese waren zahlreich im Walder Rundling erschienen und trotzten den knackig-kalten Temperaturen schunkelnd, singend, mit einem Bierchen in der Hand und teils in einfallsreichen Kostümen. Karnevalsprinz Michael I. hatte heute kaum etwas zu melden, aber das Bierfass am Fuße der Bühne der Solinger Morgenpost dürfte er immerhin anzapfen. „Wir Mädels müssen doch zusammenhalten, oder?“, fragte seine Prinzessin (und Ehefrau) Daniela, das selbstverständlich rein rhetorisch in Richtung Publikum.

Karnevalistisches Programm bis in den späten Nachmittag

Und die Möhnen präsentierten sich lachend, feixend und vor allen Dingen höchst solidarisch mit ihrer Karnevalsprinzessin, als Daniela wissen wollte, ob man dem Herrn Prinzen denn auch etwas Rederecht einräumen sollte. Zwischen den Beiträgen auf der Bühne zeigten die Tänzerinnen und Tänzer des Tanzcorps der KG Rot-Weiß Klingenstädter ihr ganzes Können davor. Das karnevalistische Programm im Herzen Walds fand erst am späten Donnerstagnachmittag sein Ende.

Übrigens: Wer wollte, der konnte auch wieder in Ohligs feiern. Denn ab 11.11 Uhr schunkelten auf der Düsseldorfer Straße ebenfalls wieder die Möhnen. Jetzt hoffen Solingens Närinnen und Narren, dass am kommenden Montag wieder so tolles Wetter sein wird, wie zur Weiberfastnacht. Denn dann schlängelt sich der Rosenmontagszug durch die Solinger City.

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