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Wanderschafherde futtert sich durch die Ohligser Heide

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In der Ohligser Heide ist derzeit wieder eine Wanderschafherde unterwegs. (Foto: © Martina Hörle)
In der Ohligser Heide ist derzeit wieder eine Wanderschafherde unterwegs. (Foto: © Martina Hörle)
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SOLINGEN (red/bgl) – Wer derzeit in der Ohligser Heide unterwegs ist, wird sie ganz sicher schon gesehen und gehört haben. Seit gut einer Woche futtert sich eine Wanderschafherde durch die Ohligser Heide, vorher waren Schäferin und Tiere in der Krüdersheide unterwegs. Nachdem Schafe – und auch einige Ziegen – sich in Ohligs satt gegessen und die Flächen abgegrast haben haben, zieht die Herde weiter zur Hildener Heide. Insgesamt zwei Wochen wird die Schafherde in Ohligs sein.

Ohligser Heide seit 1998 Flora-Fauna-Habitat

Seit 1998 ist die Ohligser Heide bei der Europäischen Union als Flora-Fauna-Habitat gemeldet. Damit verbunden ist die Verpflichtung, sowohl die typischen Pflanzen also auch die daran gebundenen Tierarten zu erhalten. Vor diesem Hintergrund wird bereits seit 2002 im Rahmen eines kreisübergreifenden Beweidungsprojektes vor Ort eine Wanderschafherde eingesetzt.

Auch einige Ziegen haben sich unter die Schafherde gemischt. (Foto: © Martina Hörle)
Auch einige Ziegen haben sich unter die Schafherde gemischt. (Foto: © Martina Hörle)

Die Aufgabe der Tiere ist es, die Lebensräume in der Heide offen zu halten und eine Bewaldung zu verhindern. Tagsüber wird die Herde von einem Schäfer mit ausgebildeten Hütehunden über die Flächen geführt. In der Nacht wird sie mit einem Elektrozaun eingepfercht und so gesichert. Im Spätsommer kommt die Schäferin zu einem zweiten Beweidungsgang nochmals nach Solingen.

Hunde unbedingt an der Leine führen

Stadtdienst Natur und Umwelt, Biologische Station Mittlere Wupper und der Schäfereibetrieb vor Ort appellieren nachdrücklich, die Naturschutzgebiete mit besonderer Achtsamkeit zu besuchen. Hundebesitzer sollten dafür Sorge tragen, dass sie ihre Vierbeiner ruhig und stressfrei auf offiziellen Wanderwegen an der Schaf- und Ziegenherde vorbei führen. Zudem gilt im Naturschutzgebiet grundsätzlich die Leinenpflicht.

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