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ASB nimmt neue Rettungswache 6 in Betrieb

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Gingen am Mittwoch mit der Rettungswache 6 pünktlich an den Start: Anne Paweldyk, Geschäftsführerin des Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Bergisch Land e.V. und die 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um Wachleiter Lucian Günther. (Foto: © B. Glumm)
Gingen am Mittwoch mit der Rettungswache 6 pünktlich an den Start: Anne Paweldyk, Geschäftsführerin des Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Bergisch Land e.V. und die 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um Wachleiter Lucian Günther. (Foto: © B. Glumm)

SOLINGEN (bgl) – Am 1. August letzten Jahres stieg der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in den Rettungsdienst der Stadt Solingen ein und löste damit den Malteser Hilfsdienst ab, der in einer Ausschreibung unterlegen war. Bis zum 1. Februar hatte der ASB Zeit, eine entsprechende Liegenschaft vorzuweisen, die als neue Rettungswache 6 firmieren soll. Das ist den Samaritern in sprichwörtlich letzter Sekunde gelungen. „Das war wirklich eine Punktlandung“, freut sich Anne Paweldyk, ASB-Geschäftsführerin für die Region Bergisch-Land.

Am Mittwoch nahm die Hilfsorganisation die neuen Räume an der Löhdorfer Straße 38 in Betrieb, die vormals von einer metallverarbeitenden Firma genutzt wurden. „Wir haben das alles gekauft und werden das jetzt auch noch ausbauen“, macht Paweldyk deutlich, die den Kaufvertrag erst am 25. Januar unter Dach und Fach hatte. Die 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASB-Rettungsdienstes – darunter 15 aus Solingen – müssen allerdings zunächst mit einem Provisorium zurechtkommen. Rund 1000 Quadratmeter misst die Rettungswache. Wirklich nutzbar ist davon derzeit nur die Stellfläche für die Fahrzeuge.

Platz für einen städtischen Rettungswagen und drei städtische Krankentransportwagen sowie einen Krankenwagen des ASB für den Spitzenbedarf ist in der Fahrzeughalle der neuen Rettungswache VI schon jetzt. Nach dem Um- und Ausbau kommt dann auch noch der Spitzenvedarf-RTW des ASB dazu. (Foto: © B. Glumm)
Platz für einen städtischen Rettungswagen und drei städtische Krankentransportwagen sowie einen Krankenwagen des ASB für den Spitzenbedarf ist in der Fahrzeughalle der neuen Rettungswache 6 schon jetzt. Nach dem Um- und Ausbau kommt dann auch noch der Spitzenbedarf-RTW des ASB dazu. (Foto: © B. Glumm)

Umbau der Wache 6 im laufenden Betrieb

In insgesamt vier Containern sind Ruhe- und Aufenthaltsräume, Büros und sanitäre Anlagen untergebracht. Gleichzeitig wird bei laufendem Betrieb in der Liegenschaft umgebaut, renoviert und ausgebessert. Bis die Funktionsräume dort schließlich nutzbar sind, können einige Monate ins Land gehen. Stationiert sind an der Löhdorfer Straße seit dem 1. Februar ein städtischer Rettungswagen (RTW) im 24-Stunden-Dienst sowie drei Krankentransportwagen (KTW) im Tagesdienst, die mit ASB-Personal besetzt sind.

Dazu kommt ein weiterer KTW des ASB, der den Spitzenbedarf abdecken soll. Nach vollzogenem Umbau soll zudem der Spitzenbedarfs-RTW der Hilfsorganisation ebenfalls in die Wache 6 umziehen. Derzeit steht dieser noch in einer Halle des Deutschen Roten Kreuzes. „Die Desinfektion der Fahrzeuge wird weiterhin bei der Feuerwehr gemacht“, erklärt Lucian Günther, Leiter der Rettungswache 6.

Bis die Halle komplett umgebaut ist, müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASB-Rettungsdienstes mit einem Provisorium leben. In vier Containern befinden sich Wach- und Ruheräume, sanitäre Anlagen und Büros. (Foto: © B. Glumm)
Bis die Halle komplett umgebaut ist, müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASB-Rettungsdienstes mit einem Provisorium leben. In vier Containern befinden sich Wach- und Ruheräume, sanitäre Anlagen und Büros. (Foto: © B. Glumm)

Desinfektion nach wie vor nur in der Feuerwache III in Wald

Und das wird auch nach dem Umbau so bleiben. Während reguläre Reinigungsarbeiten der Fahrzeuge in der neuen Wache vollzogen werden, ist die sehr viel aufwändigere Desinfektion nach Infektionsfahrten nur auf der Feuer- und Rettungswache III in Wald möglich. In der Wache 6 wurde die Einfahrt verbreitert und ein Schiebetor eingebaut. „Wir haben hier in kürzester Zeit ein mittleres Wunder vollbracht“, sagt Anne Paweldyk.

Denn aus der Halle musste alles rausgeräumt und diese so hergerichtet werden, dass ein rettungsdienstlicher Betrieb möglich ist. Vorgabe für die neue Wache war zudem, dass diese in einem Radius von 250 Metern innerhalb des alten Wachstandortes zu verorten ist. Das ist mit der neuen Adresse nicht ganz gelungen, denn das Grundstück an der Löhdorfer Straße 38 befindet sich 18,8 Meter außerhalb dieser Zone. Laut eines Gutachtens sei diese minimale Erweiterung des Radius aber unproblematisch.

Volksbank Bergisches Land

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