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Atelier KünstlerPack: Space-Festival in den Güterhallen

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(vorne li. Thomas Willis, Norbert Sarrazin, hintere Reihe v. li. Volker Rapp, Klaus Buntrock, Elke Andrea Strate, Irmgard Stohlmann, Johanna Setiadi) Die Vorbereitungen zum Space-Festival im Südpark laufen auf Hochtouren. (Foto: © Martina Hörle)
(vorne li. Thomas Willis, Norbert Sarrazin, hintere Reihe v. li. Volker Rapp, Klaus Buntrock, Elke Andrea Strate, Irmgard Stohlmann, Johanna Setiadi) Die Vorbereitungen zum Space-Festival im Südpark laufen auf Hochtouren. (Foto: © Martina Hörle)

SOLINGEN (mh) – Am kommenden Samstag geht es in den Güterhallen mit Musik und Malerei in den Raum. Das mittlerweile schon traditionelle Festival, organisiert vom Atelier KünstlerPack, ist eine spannende Kombination aus elektronischer Musik und bildender Kunst. In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto „Space“, aus dem sich eine starke Beziehung zwischen akustischer und visueller Gestaltung ergibt.

Space-Festival mit Kunst und Musik

Den akustischen Teil der Veranstaltung bestreiten Klaus Buntrock, Volker Rapp und das Duo Sphäre Sechs. Die Auftritte finden zu unterschiedlichen Zeiten in den Ateliers Südpark Galerie, Gleis 3 und Pest-Projekt statt. Um 16 Uhr geht es in Gleis 3 los. Der Wuppertaler Künstler Klaus Buntrock präsentiert eine einzigartige Symbiose aus Malerei, videotechnischer Bildbearbeitung und instrumentaler Musik. „Früher habe ich mit Aquarell und Kreide gemalt“, berichtet Buntrock. „Derzeit ist es ausschließlich Acryl, weil es bei der Verarbeitung so viel Spielraum lässt.“ Seine farbenfrohen Darstellungen von Nebelstrukturen des Universums hat er im Video verarbeitet, das als Hintergrund während der etwa einstündigen Musikdarbietung ablaufen wird.

Kontrastprogramm und Symbiosen

Weiter geht es ab 17:30 Uhr mit dem Space Ambient Duo „Sphäre Sechs“. Die beiden Musiker Martin Stürtzer, Wuppertal, und Christian Stritzel, Düsseldorf, improvisieren auf analogen Synthesizern, Effektgeräten und dem ältesten elektronischen Instrument – dem berührungslos gespielten Theremin. Thematisch setzen sie sich mit der Unendlichkeit des Weltraums und der Leere zwischen den Galaxien auseinander.

Elke Andrea Strates Werke in Mischtechnik legen Assoziationen zur Oberfläche des Mars dar. (Foto: © Martina Hörle)
Elke Andrea Strates Werke in Mischtechnik legen Assoziationen zur Oberfläche des Mars dar. (Foto: © Martina Hörle)

Um 18 Uhr bringt Volker Rapp mit seiner Performance eine Hommage an Jean-Michel Jarres Album „Oxygène“ und bietet mit CO2 das Kontrastprogramm zu Sauerstoff. „Ich komme ursprünglich aus der Klassik“, sagt Rapp, der eine Musikausbildung für klassische Gitarre und Akkordeon absolviert hat. Jetzt produziert er seine Musik hauptsächlich am PC. An diesem Abend gibt es aber auch einige Live-Sequenzen. Musikalische Wiederholungstäter sind in diesem Jahr nicht dabei. Alle Musiker treten zum ersten Mal im Südpark auf.

Vielfältige Interpretation des Raums

In den Ateliers Halle 26, Pest-Projekt, Gleis 3, AndersARTig, WILLIS Art, KünstlerPack und Galerie Kirschey bieten sich den Besuchern die unterschiedlichsten Exponate, mit denen die Künstler eine beeindruckende Vielfalt zum diesjährigen Thema demonstrieren. Thomas Willis zeigt einen Querschnitt seiner Arbeiten. Er hat sowohl mit Kohle als auch in Öl gearbeitet, wobei interessante Kombinationen aus Space und Science Fiction entstanden sind.

Norbert Sarrazin hat sich auf fotografische Weise mit dem Thema befasst. (Foto: © Martina Hörle)
Norbert Sarrazin hat sich auf fotografische Weise mit dem Thema befasst. (Foto: © Martina Hörle)

Im Atelier KünstlerPack gibt es großformatige Werke von Peter Wischnewski, Acrylarbeiten von Irmgard Stohlmann sowie Gemälde mit Tusche und Öl von Johanna Setiadi. Elke Andrea Strates Werke in Mischtechnik legen Assoziationen zur Oberfläche des Mars dar. Norbert Sarrazin hat sich dem „Raum“ aus einem anderen Blickwinkel und auf fotografische Weise genähert. Die Gruppe besteht derzeit aus elf Mitgliedern. Daher werden einige Exponate aus Platzgründen in anderen Ateliers ausgestellt.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind natürlich willkommen.

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