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Ausstellung der Montagsmalerinnen bei Ruthmann Surreal

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(v. li. Monika Godo, Christel Meessen, Gaby Sablofski, Isa Oberschür, Burgunde Harrar) Die Montagsmalerinnen stellen derzeit einen Querschnitt ihrer Arbeiten in der Galerie Ruthmann aus. (Foto: © Martina Hörle)
(v. li. Monika Godo, Christel Meessen, Gaby Sablofski, Isa Oberschür, Burgunde Harrar) Die Montagsmalerinnen stellen derzeit einen Querschnitt ihrer Arbeiten in der Galerie Ruthmann aus. (Foto: © Martina Hörle)

SOLINGEN (mh) – Seit vergangenem Samstag sind zehn Montagsmalerinnen mit ihren Werken in der Galerie Ruthmann zu Gast. Lothar Ruthmann, der im Rahmen des city-art-projects in einer der Eckgalerien am Mühlenplatz (Clemens-Galerien) ausstellt, hatte für jede der Künstlerinnen ein Namensschild angefertigt, unter dem jetzt die sortierten Objekte auf interessierte Besucher warten.

Mischung aus Spannung, Harmonie und Kontrast

Die Auswahl der Hobbykünstlerinnen stellt eine bunte Mischung aus Spannung, Harmonie und Kontrast dar. Aquarell hängt neben Acryl, Spachteltechnik neben Collagen. Mit vielen unterschiedlichen Materialien setzten die Malerinnen ihre Vorstellungen kreativ um. Die Arbeiten entstanden überwiegend bei den wöchentlichen Zusammenkünften.

„Wir treffen uns seit vielen Jahren einmal pro Woche in Hilden – natürlich immer montags“, sagt Gaby Sablofski. Sie ist seit rund drei Jahren Mitglied der Gruppe. Außerdem stellt sie seit etwa einem Jahr als Gastkünstlerin in der Galerie Ruthmann aus. Der überwiegende Teil ihrer Arbeiten besteht aus Acrylbildern. Seit kurzem versucht sie sich auch an Aquarellen. „Außerdem experimentiere ich gerade mit Exposidharz“, verrät sie.

Die Ausstellung ist eine bunte Mischung aus Aquarell- und Acrylarbeiten sowie einer Reihe anderer Techniken. (Foto: © Martina Hörle)
Die Ausstellung ist eine bunte Mischung aus Aquarell- und Acrylarbeiten sowie einer Reihe anderer Techniken. (Foto: © Martina Hörle)

Monika Godo wählt ihre Techniken quer Beet. In ihren Bildern finden sich Acrylarbeiten ebenso wie Aquarelle. Eine ihrer Abbildungen ist aus Farbresten entstanden. Bei einer anderen wurden Fundstücke vom Rhein eingesetzt. Isa Oberschür liebt leuchtende Farben. Sie experimentiert derzeit mit mehreren Schichten, So setzt sie beispielsweise auf eine Acryl-Basisschicht eine weitere Schicht aus Ölfarbe. Zusätzlich verwendet die Künstlerin Sand und Spachtelmasse und gibt den Werken damit Struktur.

Vor fünf Jahren stieß Christel Meessen zu den Montagsmalerinnen. „Früher habe ich nie gemalt“, lacht sie und fügt hinzu: „Das hole ich jetzt alles nach.“ Ihr Lieblingsmotiv sind Blumen. Bislang kennt sie hauptsächlich die Aquarelltechnik. Jetzt will sie zusätzlich die Acryltechnik sowie Ölmalerei ausprobieren.

Blumen als Lieblingsmotiv

Zwölf Bilder, alle im letzten Jahr entstanden, hat Burgunde Harrar mitgebracht. „Ich bin seit vier Jahren bei den Montagsmalerinnen, zusätzlich aber auch noch in einer anderen Gruppe.“ Harrar legt sich nicht auf bestimmte Motive fest, präferiert aber Frauen und Architektur. Ihre Kompositionen sind in kraftvollen Farben gehalten und mit Passepartouts unterlegt.

Auch Marianne Friemauth, Maja Hofmann, Conny Skwirblis, Ursula Funke und Christine Rebmann gehören zu den Hobbymalerinnen. Sie sind im Wechsel mit ihren Kolleginnen an den nächsten Öffnungstagen in der Galerie anzutreffen. Diese Ausstellung steht unter keinem bestimmten Thema. Blumen, Landschaften, Frauen und Natur wurden rein nach Bauchgefühl ausgewählt. Die Werke haben keine Titel und sind zum großen Teil gerahmt. An Formaten findet der Besucher eine Mischung von 20 x 30 cm bis hin zu 80 x 100 cm vor.

Die lustig-bunten Megas aus Pappmaché sind in einem spontanen Workshop entstanden. (Foto: © Martina Hörle)
Die lustig-bunten Megas aus Pappmaché sind in einem spontanen Workshop entstanden. (Foto: © Martina Hörle)

Auf einem Tisch sitzen farbenfrohe Megas aus Pappmaché und Hasendrahtzaun und heißen die Besucher willkommen. „Die weiblichen Formen sind in einem spontanen Workshop entstanden“, denken die Künstlerinnen gerne zurück. Pappmaché ist ein beliebtes und kostengünstiges Material, das sich außerordentlich gut verarbeiten lässt. „Nach dem Trocknen haben wir die Figuren zu Hause mit leuchtenden Acrylfarben und Klarlack bemalt.“ Jetzt leisten die Megas den Künstlerinnen Gesellschaft. Verkäuflich sind sie nicht.

Fröhlich-bunte Figuren aus Pappmaché

Die vielfältigen Werke der Frauenmalgruppe sind bis zum 31. März samstags von 11 – 14 Uhr und sonntags von 15 – 17 Uhr in der Galerie Ruthmann zu besichtigen.

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