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Bethanien: Parken kostet jetzt Geld

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Matthias Ruf ist Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Bethanien in Aufderhöhe. (Foto: © Bastian Glumm)
Matthias Ruf ist Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Bethanien in Aufderhöhe. (Foto: © Bastian Glumm)
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SOLINGEN (red) – Ab dem 1. Juli ist das Parken auf dem Gelände der Diakonie Bethanien in Aufderhöhe kostenpflichtig. Montags bis samstags von 5 bis 17 Uhr wird bis zu einem Tageshöchstsatz von acht Euro eine Parkgebühr von einem Euro je Stunde fällig. An Sonn- und Feiertagen bleibt das Parken weiterhin kostenfrei. Von der Gebührenpflicht befreit sind Zweiräder, Rettungswagen, Polizei, Feuerwehr, Müllentsorgung sowie externe Dienstleister wie Hausärzte, ärztliche Besuchsdienste, Physio- und Ergotherapeuten, Friseure, Fußpfleger oder Handwerker, die temporär in den Einrichtungen der Diakonie Bethanien tätig sind.

Übermäßige Nutzung durch Fremdparker

„Wir haben diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen, das Für und Wider lange gegeneinander abgewogen und über die Jahre hinweg immer wieder Optimierungen der Parkraumgestaltung auf dem Bethanien-Gelände vorgenommen“, erklärt Matthias Ruf, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Bethanien. „Allerdings ließ uns die fortwährende übermäßige Nutzung unserer Parkplätze durch Fremdparker und die daraus entstehende Parkplatznot für Patienten, Besucher und Mitarbeitenden unserer Einrichtungen keine andere Möglichkeit.“

Mieter und Mitarbeitende der Diakonie Bethanien parken zu vergünstigten Konditionen. „Um die Parkplatzsituation zusätzlich zu entspannen, bieten wir unseren Mitarbeitenden ab dem 1. Juli 2020 einen monatlichen Zuschuss für ein Ticket des öffentlichen Personennahverkehrs in Höhe von 20 Euro an“, schildert Ruf. Zudem gäbe es für Mitarbeitende auch weiterhin die Möglichkeit, ein Dienstfahrrad zu leasen. „So fördern wir die Gesunderhaltung unserer Mitarbeitenden, tragen aktiv zum Umweltschutz und zur Linderung der Parkplatznot auf unserem Gelände bei.“

Kennzeichen werden bei Ein- und Ausfahrt gescannt

Um Rückstau an den Ein- und Ausfahrten zu vermeiden, verzichteten die Verantwortlichen auf ein Schrankensystem. „Bei der Einfahrt auf das Bethanien-Gelände wird das Kennzeichen des Fahrzeugs automatisch erfasst und im System gespeichert“, erklärt Frank Krause, Leiter IT und Technik der Diakonie Bethanien.

„Verlässt das Fahrzeug das Gelände innerhalb von 15 Minuten wieder, fallen keine Parkgebühren an. Bleibt es länger als 15 Minuten auf dem Gelände, wird eine Gebühr fällig, die vor der Ausfahrt am Automaten mit Eingabe des Kennzeichens bezahlt werden muss.“ Alternativ dazu können Nutzer auch die kostenfreie App „Parkster“ (erhältlich für Android und iOS) auf ihrem Smartphone nutzen. „Bei der Ausfahrt wird das Kennzeichen erneut erfasst und – bei erfolgreicher Bezahlung – aus dem System entfernt“, sagt Krause.

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