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Brennende Strohballen: Polizei nimmt Verdächtige in Remscheid fest

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An der Hofschaft Birgden I in Remscheid brannten gestern 90 Heuballen in voller Ausdehnung. Die Polizei konnte zwei Verdächtige festnehmen. (Foto: © Tim Oelbermann)
An der Hofschaft Birgden I in Remscheid brannten gestern 90 Heuballen in voller Ausdehnung. Die Polizei konnte zwei Verdächtige festnehmen. (Foto: © Tim Oelbermann)

REMSCHEID (to/bgl) – Nachdem die Feuerwehr in Remscheid gestern Abend erneut zu einem Einsatz mit brennenden Strohballen ausrücken musste, konnte die Polizei in unmittelbarer Nähe zum Einsatzort zwei verdächtige Männer (21 und 66) festnehmen. Während des Einsatzes fiel Remscheider Polizeibeamten ein verdächtiger Pkw auf, der vom Brandort wegfuhr. Der 21-jährige Fahrer hatte keine Fahrerlaubnis und zeigte Symptome einer Rauchgasvergiftung. Er wurde kurzfristig in einem Krankenhaus ambulant behandelt.

Pkw mit gefälschten Kennzeichen

Aufgrund von Zeugenangaben stehen die zwei Männer in Verdacht, die Strohballen angezündet zu haben, so die Polizei. Erste Ermittlungen ergaben außerdem, dass der Pkw, ein silberner Ford-Puma, nicht zugelassen und am Fahrzeug zudem gefälschte Kennzeichen angebracht waren. Die beiden dringend Tatverdächtigen wollten sich einer Kontrolle der Polizei entziehen. Derzeit laufen die Ermittlungen der Polizei, ob es sich bei den beiden Festgenommenen um mögliche Brandstifter handeln könnte. Zuletzt kam es in Solingen und in Remscheid zu mehreren Großeinsätzen der Feuerwehr, als jeweils auf Feldern gelagerte Heuballen in Brand standen.

90 Strohballen brannten in Birgden I

Rund 90 Strohballen brannten am Abend in Remscheid auf einer Wiese an der Straße Birgden I, ganz in der Nähe der Eschbachtalsperre. Zwei Heuwagen wurden komplett zerstört. Die Feuerwehr musste eine Riegelstellung aufbauen, um ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude und Bäume zu verhindern. Eingesetzt wurden mehrere C-Rohre, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte wieder von Privatpersonen mit ihren Traktoren, die das Heu auseinanderzogen und so die Löscharbeiten erleichterten. Den entstandenen Sachschaden schätzten die Beamten auf etwa 4.000 Euro. Wir berichten weiter.

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