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Case Management im Klinikum: Die Zentrale Notfallambulanz (2)

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Laura Merz arbeitet im administrativen Bereich der Zentralen Notfallambulanz im Solinger Klinikum. Hier ist sie erste Ansprechpartnerin für die Patienten. (Foto: © Martina Hörle)
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SOLINGEN (mh) – Laura Merz arbeitet an der Anmeldung der Zentralen Notambulanz (ZNA) des Städischen Klinikums. Die ZNA ist eingeteilt in den Pflege- und den Administrationsbereich. Laura Merz ist für die administrativen Aufgaben im Einsatz. Damit ist sie erste Ansprechpartnerin für die Patienten. Im Rahmen einer kleinen Serie stellen wir die einzelnen Segmente des Case Managements im Klinikum Solingen genauer vor. Heute beginnen wir mit der ZNA.

Erste Ansprechpartnerin für die Patienten

„Der Patient kommt mit einem Leid in die Notambulanz und sucht schnelle Hilfe“, schildert die medizinische Fachangestellte die Situation. „Wir nehmen unverzüglich sämtliche erforderlichen Daten auf und sorgen dafür, dass der Patient schnellstens an die entsprechende Stelle weitergeleitet werden kann.“ Zum reibungslosen Ablauf gehört beispielsweise auch, dass notfalls zügig ein Rollstuhl organisiert wird.

Nach der Anmeldung erfolgt die Ersteinschätzung durch die Triage. Das ist eine für die Koordination zuständige Schwester der Abteilung ZNA Pflege, die je nach Dringlichkeit der Versorgung entsprechende Maßnahmen in die Wege leitet. Hierzu gibt es ein Ersteinschätzungskonzept. Anhand der erhobenen Vitalwerte (Blutdruck, Kreislauf, Atmung) und der aufgetretenen Symptome wird die Priorität bei der Behandlung festgelegt. Das bedeutet, dass nicht unbedingt die Reihenfolge des Eintreffens der Patienten berücksichtigt werden kann.

Behandlungsreihenfolge nach Ersteinschätzungskonzept

„Die Triage ist immer an unserer Seite“, betont Laura Merz. „Wir arbeiten Hand in Hand mit der Pflege, um einen reibungslosen Ablauf zu sichern. Auch wenn alle Patienten mit Schmerzen zu uns kommen, muss man hier filtern. Wo ist eine sofortige Behandlung absolut dringend oder sogar lebensnotwendig? Welcher Patienten muss eine Wartezeit in Kauf nehmen?“

In der ZNA-Verwaltung werden sämtliche erforderlichen Daten erfasst und der Patient schnellstmöglich weitergeleitet. (Foto: © Martina Hörle)
In der ZNA-Verwaltung werden sämtliche erforderlichen Daten erfasst und der Patient schnellstmöglich weitergeleitet. (Foto: © Martina Hörle)

Rund 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der ZNA Verwaltung im Schichtdienst eingesetzt, um den administrativen Bereich zu bewältigen. Die Patienten werden durch ein interdisziplinäres Team von Ärzten und Pflegenden optimal betreut. Ziel des Case Managements ist eine möglichst enge Taktung bei gleichzeitiger optimaler Effizienz der Ressourcen und bestmöglicher Versorgung der Patienten. Unnötige Wege und Wartezeiten sollen so weit wie möglich vermieden werden.

Abteilungen arbeiten Hand in Hand

„Der Arbeitsplatz ist wirklich spannend“, begeistert sich Laura Merz. „Ich habe meine Ausbildung in einer Arztpraxis gemacht. Aber hier im Klinikum ist es viel umfangreicher. Ich bin froh, dass ich mich seinerzeit hier beworben habe.“ Das ist mittlerweile sieben Jahre her. Der Schichtdienst mit Wochenenddienst und die wechselnden Arbeitszeiten kommen der medizinischen Fachangestellten ebenfalls sehr entgegen. Hin und wieder übernimmt sie auch den Dienst an der Information oder der Patientenaufnahme. Alle drei Bereiche sind perfekt miteinander vernetzt.

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