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ChorFee To Go im Atelier Pest Projekt

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Die A-cappella-Band ChorFee To Go (hintere Reihe, v. li. Matthias Zimmer, Petra Corban, Sandra Senft, vorne v. li. Anne Schwark, Sabrina Stender, Jenny Streich-Ayinmode, Nadine Schwark) begeistert mit beeindruckenden Stimmen und außergewöhnlichen Arrangements. (Foto: © Martina Hörle)
Die A-cappella-Band ChorFee To Go (hintere Reihe, v. li. Matthias Zimmer, Petra Corban, Sandra Senft, vorne v. li. Anne Schwark, Sabrina Stender, Jenny Streich-Ayinmode, Nadine Schwark) begeistert mit beeindruckenden Stimmen und außergewöhnlichen Arrangements. (Foto: © Martina Hörle)

SOLINGEN (mh) – Am Samstagabend gab es im Atelier Pest Projekt bei Peter Amann ein Konzert ohne Instrumente. Die A-cappella-Band ChorFee To Go hatte ein reichhaltiges Repertoire im Gepäck. Sechs Frauen und ein Mann lieferten gecoverte Songs in ganz eigenen, individuellen Arrangements.

Von Rock’n Roll bis Musical

Zwei Stunden lang gab es ein fantastisches Programm. Von Rock’n Roll über Gospel bis hin zum Musical wusste das Ensemble mit beeindruckenden Stimmen und außergewöhnlichen Interpretationen zu überzeugen. Mit „Amezaliwa“ reiste man gleich zu Beginn nach Afrika. „Das ist unser Universallied“, erklärte Petra Corban. „Ursprünglich ein afrikanisches Weihnachtslied. Doch der Song gefällt uns so gut, dass wir ihn auch zu anderen Gelegenheiten singen.“

In dem Song „Bass“ beschrieb Matthias Zimmer die Vorteile eines Basses gegenüber einem Tenor. (Foto: © Martina Hörle)
In dem Song „Bass“ beschrieb Matthias Zimmer die Vorteile eines Basses gegenüber einem Tenor. (Foto: © Martina Hörle)

Nach einem Abstecher in die Welt des Gospels ging es mit Schwung und Rhythmus zu Klassikern wie „Hit the Road Jack“ und „Barbara Ann“. Das Publikum hörte die Geschichte vom Ohrwurm, der trotz diverser Versuche der Ablenkung nicht gehen wollte. Sehr humorvoll auch der Song „Bass“, dem einzigen männlichen Chormitglied gewidmet. So sang Matthias Zimmer von den Vorteilen eines Basses gegenüber den Tenören. „Versuch’s mal mit ’nem Bass. Ein Bass macht viel mehr Spaß.“

Immer wieder gruppierten sich die Chormitglieder anders, verteilten die Aufgaben des Taktgebers und der Hauptstimmen neu. Dabei waren Begeisterung und Freude jedes einzelnen deutlich spürbar.

A-cappella als Herausforderung

Anne Schwark, Nadine Schwark, Petra Corban, Sabrina Stender, Jenny Streich-Ayinmode, Sandra Senft und Matthias Zimmer – gemeinsam sind sie ChorFee To Go. In dieser Formation singen sie mittlerweile seit zwei Jahren. „Wir finden das Singen ohne Instrumente anspruchsvoller. Es ist eine ganz besondere Herausforderung für uns. Manche Songs singen wir siebenstimmig“, so Jenny Streich-Ayinmode. In einem Punkt sind sich alle einig. „Wir haben sehr viel Spaß miteinander und verstehen uns alle sehr gut. Unsere Entscheidungen treffen wir absolut demokratisch. Jeder kann Songs aussuchen. Die Arrangements erarbeiten wir gemeinsam.“

Die Chormitglieder fanden sich immer wieder in unterschiedlichen Gruppierungen zusammen, verteilten die Aufgaben des Taktgebers und der Hauptstimmen neu. (Foto: © Martina Hörle)
Die Chormitglieder fanden sich immer wieder in unterschiedlichen Gruppierungen zusammen, verteilten die Aufgaben des Taktgebers und der Hauptstimmen neu. (Foto: © Martina Hörle)

Mit ihren authentischen Darbietungen konnten die Sängerinnen und Sänger auch an diesem Abend ihre Zuhörer voll und ganz überzeugen. Die waren begeistert und unterstützten durch Klatschen und Stampfen. Mit „Sweet Dreams“ ging es in eine kurze Pause. Jetzt konnten sich die Besucher an einem, von den Künstlern vorbereiteten, kleinen Buffet stärken.

Standing Ovations nach „Hallelujah“

Auch in der zweiten Halbzeit erfreuten sich die Zuhörer an vertrauten Klängen wie „Ramalam“ und „Don’t worry“. Jedes einzelne Bandmitglied zeigte stimmgewaltige Präsenz. Die Gäste waren hingerissen. Als das Konzert mit einer exzellenten Variante von Leonard Cohens „Hallelujah“ endete, gab es Standing Ovations, verbunden mit dem Ruf nach einer Zugabe. Diesen Wunsch erfüllte der Chor sehr gerne.

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